Author Archive: Bettina
The End of Feminism (as we knew it)
21. April 2012, 20.00 Uhr im WUK
Freier Eintritt
Die Theorie & Wrestling – Performance THE END OF FEMINISM (as we knew it) von DOLCE AFTER GHANA dient als Folie und Aufruf zur gegenseitigen Inspiration, Reibung und Auseinandersetzung von Politik, Unterhaltung und Theorie, bildender, angewandter und darstellender Künste entlang der Frage sozialer Kämpfe und verhandelt die alte Frage vom neuen Feminismus: erste Welle, zweite Welle, dritte Welle: Tittentsunami! DOLCE AFTER GHANA know: It´s „The End Of Feminism (as we new it)*“, reiten die Welle und füttern das Horny Pony! Vorsicht, es wird heftig! Tittitainment rules! Sorry: leider geiler!
Das popkulturelle Format einer Wrestlingshow wird genützt und dekonstruiert, um darin andere Inhalte zur Darstellung zu bringen. Themen sind Gegenwart und Nostalgie, Virulenz und Redundanz feministischer Positionen. Wesentliche Elemente des Wrestlingshowzirkus (wie ausführliche Historien der einzelnen Protagonistinnen, Kampfansagen, Videobotschaften, Posterkampagnen, Sammelbilder) werden fröhlich annektiert und mit Theorie – Monströsitäten der letzten Jahrzehnte kurz geschlossen.Im Format eines Showkampfes können soziale Kämpfe künstlerisch in Form lustvoller Antagonismen kultiviert und inszeniert werden. Ähnlich dem selbstreflexiven Theater operiert das Wrestling-Format immer schon mit dem Bewusstsein aller Beteiligten über die Inszeniertheit der Show; daraus soll künstlerischer Mehrwert gezogen werden, um die erstarrten Fronten von Feminismus, Alltagskultur und Unterhaltung neu zu mischen. Keine Theorie ohne Praxis.
Für THE END OF FEMINSIM (as we new it) wurde eigens ein Tag-Team rekrutiert, welches neben der perfekten Beherrschung des Mittels der TRANCEFORMATION auch von der leichten Muse geküsst wurde.
Auf jeden Fall mit dabei sind Heidi Hitler, MISS TERRITORIAL PISS, MISS DRAGON FIST,der HALLO – WERNER – CLAN, BEATRIZZ DEPRECIADO, MARTINA ABRAMOBITCH, JUTIT BUTTLER und noch viele weitere mehr. Die Vorbereitung, Ausstattung und Involvierung einer aktiven Fanbasis und -kultur für die jeweiligen Kämpferinnen spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.
Auf dem Weg bis zum finalen Showdown am 5.5.2012 in der Halle 2 beim donaufestival werden bei gezielten Aktionen Aufmerksamkeiten im öffentlichen Raum abgegriffen, die Identitätowierungen der Kämpferinnen weiter ausgebaut und mittels alter und neuer Medien verbreitet. Parallel dazu finden geheime Trainingssessions statt, zu der man nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einladung zugelassen wird und schließlich kommt es am 21.4.2012 im WUK zur Qualifikation und dem letzten Trainingsevent vor dem Showdown am 5.5.2012.
It’ll be the end of feminsim. As we knew it.
THE END OF FEMINSIM (as we knew it) eröffnet Räume des Lasziven und der Irritation, der Spannung und Entspannung, der Konfrontation und Einladung. Maybe you don´t remember: „Art can only be done in destructive societies that have to be rebuilt.“ DOLCE AFTER GHANA bringt weibliche Wirkungskräfte der zeitgenössischen Kunstproduktion von Performance-Art, über Wrestling, von Musik und Theorie bis Videokunst auf die Bühne – oder den Ring. Anders gesagt: Die Kampfzone ist ausgeweidet, da wächst kein Gras mehr! Waffen strecken: Brüste recken: Hardcore-Hirni vs Wonder-Vagina! Pain is just a french word for bread! Regeln oder Knochen, beides wird gebrochen! Turnschuhe nicht vergessen!
• Der Titel der Arbeit bezieht sich auf das erste Werk von J.K. Gibson-Graham, einem gemeinsamen Pseudonym der feministischen Geographinnen und Ökonominnen Julie Graham und Katherine Gibson: The End of Capitalism (as we knew it) aus dem Jahr 1996.
Protest gegen rassistischen und sexistischen Autor der „Autorevue“
Sehr geehrter Herr Chefredakteur!
Danke für die kürzlich mit der Werbung zugestellte Sonderausgabe der „Autorevue“.
Diese interessante Zeitschrift ist dennoch nicht tragbar, wenn Sie Ihre Pflicht als Chefredakteur vernachlässigen und den Artikel Ihres ständigen Mitarbeiters, Philipp Waldeck, vor Drucklegung nicht auf politische Korrektheit überprüfen.
Bereits auf Seite 6, im ersten Absatz nach der Einleitung, vergreift er sich derart in der Wortwahl, dass ich nicht anders kann, als Ihnen zu schreiben.
…Ich werfe sie (gemeint sind Katzen) Weibern in den Schoß, die oft aus heiterem Himmel hysterisch werden, wofür sie nichts können. Die Natur will es so…
Im 6. Absatz heißt es da:
..wo Frauen den Motor suchen würden, falls sie den Entriegler der Haube fänden…
Falsch, beleidigend und sexistisch!
Aber auch Rassistisches ist vertreten: Gleicher Absatz: …Er ist germanisch gestaltet, nicht balkanisch….
Dagegen sind Sinnlosigkeiten (Seite 8), wie die Empfehlung einen Flachmann bei der Autofahrt mit zu nehmen und die Geschwindigkeitsgrenze zu übertreten ja Kleinigkeiten!
Eigentlich wollte ich humoristisch reagieren, aber das Lachen ist mir bei diesem Artikel restlos vergangen.
Erwarten Sie nicht, dass die Hälfte der Bevölkerung, nämlich die Frauen, Ihre Kunden werden oder bleiben!
Petition zum Erhalt der Sammlung Frauennachlaesse und von lhomme z.f.g.
Liebe Kolleginnen in den Mitgliedseinrichtungen,
Die finanzielle Situation der Sammlung Frauennachlässe und L’Homme.Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft an der Universität Wien ist aktuell prekär.
Leider hat hat sich in den vergangenen Monaten in den Verhandlungen nichts bewegt. Um darüber zu informieren, sind wir mit einer Petition an die Öffentlichkeit gegangen
Wir bitten Sie/Euch, die Petition zu unterzeichnen und auch an Interessierte weiterzuleiten. Gerne können auch Kommentare hinterlassen werden.
Für alle, die noch unterschreiben möchten:
zur Online-Petition
Vernetzte Grüße
Rosemarie Ertl
Coordinator of the Network of Austrian Counselling Centres for Women and Girls
Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen
zvr 851336534
A-1060 Wien, Stumpergasse 41-43/II/R3
Tel: 01/595 37 60 – Fax: 01/595 37 61
rosemarie.ertl@netzwerk-frauenberatung.at
The Best Birth Control In The World Is For Men
by Jon Clinkenbeard
If I were going to describe the perfect contraceptive, it would go something like this: no babies, no latex, no daily pill to remember, no hormones to interfere with mood or sex drive, no negative health effects whatsoever, and 100 percent effectiveness. The funny thing is, something like that currently exists.
The procedure called RISUG in India (reversible inhibition of sperm under guidance) takes about 15 minutes with a doctor, is effective after about three days, and lasts for 10 or more years. A doctor applies some local anesthetic, makes a small pinhole in the base of the scrotum, reaches in with a pair of very thin forceps, and pulls out the small white vas deferens tube. Then, the doctor injects the polymer gel (called Vasalgel here in the US), pushes the vas deferens back inside, repeats the process for the other vas deferens, puts a Band-Aid over the small hole, and the man is on his way. If this all sounds incredibly simple and inexpensive, that’s because it is. The chemicals themselves cost less than the syringe used to administer them. But the science of what happens next is the really fascinating part.
The two common chemicals — styrene maleic anhydride and dimethyl sulfoxide — form a polymer that thickens over the next 72 hours, much like a pliable epoxy, but the purpose of these chemicals isn’t to harden and block the vas deferens. Instead, the polymer lines the wall of the vas deferens and allows sperm to flow freely down the middle (this prevents any pressure buildup), and because of the polymer’s pattern of negative/positive polarization, the sperm are torn apart through the polyelectrolytic effect. On a molecular level, it’s what supervillains envision will happen when they stick the good guy between two huge magnets and flip the switch.
With one little injection, this non-toxic jelly will sit there for 10+ years without you having to do anything else to not have babies. Set it and forget it. Oh, and when you do decide you want those babies, it only takes one other injection of water and baking soda to flush out the gel, and within two to three months, you’ve got all your healthy sperm again.
The trouble is, most people don’t even know this exists. And if men only need one super-cheap shot every 10 years or more, that’s not something that gets big pharmaceutical companies all fired up, because they’ll make zero money on it (even if it might have the side benefit of, you know, destroying HIV).
If this sounds awesome for you or your loved one, get the word out. Share this article. Or this link. Or this one. Or this one. Sign this petition. Do something! A revolutionary contraceptive like this needs all the support it can get.
UPDATE: A lot of people are asking to be kept in the loop. So here’s the clinical trial/mailing list sign-up from the Parsemus Foundation to get further information about this procedure’s development. And again, please fill out the short non-spam petition to get the procedure funded and keep buzz going.
Name it, change it! Media guide
download text
by the Women’s Media Center and She Should Run. We work to identify, prevent, and end sexist media coverage of federal and gubernatorial women candidates, elected politicians, and high-profile public officials of all races. We monitor coverage by all members of the press—from bloggers to radio hosts to television pundits. Our goal, to quote Katie Couric, is to “make sexism as repugnant as racism.”
dieStandard „Völlig langweiliger Bobo-Diskurs“
12. April 2012 14:45
Frauenpolitische Debatten verdienen kompetente DiskutantInnen – Im „Club 2“ verfügte nicht einmal die Hälfte über Basiswissen
Der „Club 2“ lud am Mittwoch in ORF 2 zur Diskussion über „Mythos Einkommensschere – ein schlechter Scherz?“. Auslöser war die vorletzte „Profil“-Ausgabe, die bekanntlich meinte, den wahren Gender Pay Gap aufgedeckt zu haben. Dies veranlasste den „Club 2“ zu fragen: „Fühlen sich Männer durch das neue Selbstbewusstsein der Frauen bedroht?“ und „Erleben wir einen Rückschritt bei der Gleichstellung?“.
Zur Klärung sollten sechs Studiogäste beitragen. Warum sich darunter auch der Entertainer Alexander Geobel und die Solotänzerin Karina Sarkissova befanden, blieb über die eineinhalb Stunden dauernde Sendung hinweg ein Rätsel. Goebel moderierte zwar noch am selben Nachmittag eine Sendung auf Radio Wien zum selben Thema, hatte aber genauso wie Sarkissova absolut keine Ahnung, wovon überhaupt die Rede war. Der Rest der Runde bestand aus dem Autor Ralf Bönt („Das entehrte Geschlecht“), dem „Profil“-Journalisten Robert Treichler, Anna Sporrer, Mitarbeiterin des Vereins Frauen-Rechtsschutz und ehemalige Vorsitzende der Gleichbehandlungskommission, und der Medienwissenschaftlerin und Aktivistin Ulli Weish.
Moderiert wurde von Eva Rossmann, deren Zurückhaltung erst eine willkommene Abwechslung war. Schlussendlich verpasste sie aber praktisch jede spannende Passage, bei der einzuhaken interessant gewesen wäre. Mehr…
dieStandard „Mythos Einkommensschere – ein schlechter Scherz?“
10. April 2012
Eva Rossmann diskutiert Erstarken eines neuen Sexismus mit Ralf Bönt, Autor „Das entehrte Geschlecht“, Profil-Journalist Robert Treichler und Medienaktivistin Ulli Weish
Das Nachrichtenmagazin „profil“ schrieb letzte Woche die Einkommensdifferenz klein und löste mit der Story heftige Debatten aus (siehe Kommentare). Auch über den Fortschritt der Emanzipation gehen die Meinungen weit auseinander: Die einen sehen die Männer bereits in einer ähnlichen Opfer-Situation wie einst die Frauen, die anderen befürchten ein Erstarken eines neuen Sexismus.
Fühlen sich Männer durch das neue Selbstbewusstsein der Frauen bedroht? Erleben wir einen Rückschritt bei der Gleichstellung?
Darüber diskutieren am Mittwoch, 11. April um 23.00 Uhr in ORF 2 bei Eva Rossmann im „CLUB 2“ u. a.: Ralf Bönt, Autor „Das entehrte Geschlecht“, Entertainer Alexander Goebel, Karina Sarkissova, Solotänzerin an der Wiener Staatsoper, Anna Sporrer vom Verein Frauen-Rechtsschutz, „profil“-Journalist Robert Treichler und Ulli Weish, Medienwissenschafterin und Medienaktivistin.
Club 2 „“Mythos Einkommensschere – ein schlechter Scherz?““
Vom 11.04.2012
„In Österreich verdienen Frauen deutlich weniger als Männer“ ist ein Paradeargument von FrauenrechtlerInnen, FeministInnen und PolitikerInnen. Das Nachrichtenmagazin „profil“ berief sich jüngst auf Studien, wonach die Einkommensdifferenz viel geringer sei als bisher propagiert und löste mit der Story heftige Debatten aus. Die einen sehen die Männer bereits in einer ähnlichen Opfersituation wie einst die Frauen, die anderen befürchten ein Erstarken eines neuen Sexismus. Fühlen sich Männer durch das neue Selbstbewusstsein der Frauen bedroht? Erleben wir einen Rückschritt bei der Gleichstellung?
Darüber diskutieren bei Eva Rossmann:
Ralf Bönt – Autor „Das entehrte Geschlecht“,
Alexander Goebel – Entertainer,
Karina Sarkissova – Solotänzerin an der Wiener Staatsoper,
Anna Sporrer – Verein Frauen-Rechtsschutz,
Robert Treichler – Journalist „profil“,
Ulli Weish – Medienwissenschaftlerin und Medienaktivistin
dieStandard: „Völlig langweiliger Bobo-Diskurs“
Suche nach Partner-Institution für „Strengthening Women Leadership in Latin America“
A Spanish colleague from the University of Tarragona (Spain) is working in The European project ‚Strengthening Women Leadership in Latin American HEIs And Society‘ http://www.equality-network.net/ and apparently one of the partners has just suddenly dropped out so they are looking for some other partner institution. It should be someone from an institution of European member states who can speak Spanish (but not from a Spanish institution). If you have some ideas of possible partner institutions please write to Prof Inma Pastor mariainmaculada.pastor@urv.net and feel free to forward this information to people you might think interested.
Occupy Patriarchy! Zeltstadt der Frauen
Für den Frauenaktionstag am 12. Mai werden wir eine Zeltstadt der Frauen auf der Wiener Ringstraße errichten und das Patriarchat symbolisch und real belagern. Wir beziehen uns mit dieser Aktion im öffentlichen Raum auf die sozialen Bewegungen weltweit, die für eine demokratische und gerechtere Welt kämpfen und die Auswirkungen der aktuellen Wirtschafts-, Finanz- und Politikkrise nicht einfach hinzunehmen bereit sind.
Seit dem 1. Internationalen Frauentag sind 101 Jahre vergangen. Wir stehen in dieser Tradition des Kampfes und signalisieren am 12. Mai: keine Lösung der Krise(n) auf Kosten von Frauen! Die Ausdehnung der Zeltstadt hängt von der Anzahl der Teilnehmerinnen und Zelte ab. Wir als Plattform werden 28 größere, geräumige Themen-Zelte zur Verfügung stellen. Machen wir den Ring zum Frauen-Ring! Beteiligt euch zahlreich und mobilisiert andere! Nehmt Zelte mit, meldet Bedarf an, besetzt Zelte mit euren Themen und Anliegen in Workshops, Aktionen und Beiträgen. Füllen wir den Platz mit Frauen, unseren Anliegen und Forderungen!
Programmdownload
Für alle Frauen aus den Bundesländern: Es gibt wieder die Möglichkeit, mit ÖBB-EVENTticket anzureisen.
Informationen und Buchungen 
Treffpunkt: Parlament
Geplanter Ablauf:
12. 5. 10.00-22.00 auf der Ringstraße Operngasse bis Schottentor, es gibt einen Infopoint ab 9.00 beim Parlament
Bringt Eure Themen, Anliegen, Proteste und Forderungen! Und vor allem: KOMMT zahlreich aus allen Bundesländern! Hunderte, Tausende!
Bringt Zelte zum Aufstellen und Töpfe zum Trommeln. Es gibt Musik, gutes Essen und jede Menge brennender Themen zu besprechen!
Es wird auch eine Live-Schaltung zur 12.Mai-Veranstaltung in Kärnten geben! Hier das Plakat
Themenzelte und bereits angemeldete Zelte von Gruppen und Initiativen!
Beteiligt euch! Die Gruppen sind für eure Beiträge offen
Prinzipiell ist alles ein Zelt, das in etwa nach Zelt aussieht oder auch symbolisch zum Zelt erklärt wird, z.B. große Kreidekreise am Boden, große weiße Tücher, lange Stoffbahnen mit Forderungen, alles, auf dem „ZELT!“ steht und am Boden ausgelegt werden kann, auch Papierzelte in allen Größen; auch viele Sesselkreise ohne Zeltdach. Besonders geeignet sind auch stabile Sonnenschirme, Strandhöhlen, Indianerzelte u.v.a.m. Der Phantasie und Kreativität sind keinerlei Grenzen gesetzt – einzige Anforderung: das Ganze muss stabil und sicher sein.
Da wir die Ringstraße besetzen, wird ein Teil der Zelte auf Asphalt, ein Teil auf den Rasenstreifen links und rechts der Straße aufgestellt. Für Asphalt gibt es eigene Zeltarten ohne Bodenverankerung: Faltzelte, aufblasbare Zelte oder auch Wurfzelte. Wenn ihr noch Fragen dazu habt, nehmt Kontakt [office[at]20000frauen.at] auf! Wenn du schon sicher bist, dass du mit einem Zelt kommen wirst, genügt eine e-Mail unter Angabe der Zeltgröße und – wenn vorhanden – eines Protest-Themas an.
Veranstaltungsliste zum Flyerverteilen
Adressliste nach Bundesländern zur Flyerabholung
Presse:
Radio Wien Stadtjournal 12:00 “Occupy Patriarchy – Wiener Ring von 20000frauen besetzt”
Kleine Zeitung „Aktivistinnen besetzten mit Zeltstadt Ringstraße„
APA ots „Frauenberger begrüßt Initiative der Plattform 20.000 Frauen“
Die Standard Patriarchatsbefreit und voller Möglichkeiten
Vienna.at Ring wird am Samstag wegen Zeltstadt der Frauen gesperrt”
APA ots „SP-Berger-Krotsch/Grünen-Wurzer: ÖVP tritt Frauenanliegen mit Füßen“
news.at „ÖVP wettert gegen Frauen-Event“
ceiberweiber „Mitmachen bei der Zeltstadt der Frauen „
woman „Zeltstadt der Frauen – Occupy Patriarchy! Participate!“
Stadtteilradio Maxglan im Mai: Zeltstadt der Frauen
Emma „News: Occupy Patriarchy! Zeltstadt der Frauen am Samstag in Wien“
dieStandard “Jede kann Zelte und Forderungen aufstellen!”
cba “Zeltstadt der Frauen – Plattform 20000 Frauen”
vienna.at “Zeltstadt der Frauen am Wiener Ring für mehr Gleichberechtigung”
dieStandard “Ring wird zum Frauenring”
Ceiberweiber „Occupy Patriarchy! Zeltstadt der Frauen am 12. Mai 2012“
diePresse.com „Frauen-Demo: Wiener Ring wird am 12. Mai besetzt“
*Haftungsausschluss: Die Teilnahme an der Zeltstadt der Frauen ist selbstverantwortlich. Die Veranstalterin Plattform 20000frauen haftet nicht für etwaige Schäden und Kosten.
Feedback an die Veranstalterinnen
Straßenaktionen gegen Korruption
Korruptions-Strassen-Aktion
Hintergrund – abgesehen von den unfassbaren Fakten der Unschuldsvermuter: Wir Wutbürgerinnen wissen – wer still hält, ist einverstanden: mit dem Sparen aufkosten der Mehrheit, dem Betrügen auf Kosten der Mehrheit, der Lügenkampagnen auf Kosten der Mehrheit, mit der Beschädigung des politischen Diskurses auf Kosten der Mehrheit überzeugter Demokrat_innen.
Aktionsablauf/Optionale Modifikationen immer erwünscht!!
Wir setzen unsere Männer-Korruptionsaktion, die wir bereits während der 8.märz-Demo gemacht haben fort.
Wir haben Masken , wir schleifen einen Plastik-Blumentopf mit Fotos hinter uns her, drauf steht: Mein Erbe ist Eure Last. Wir tragen Schilder (optional: Einfach ehrlich, einfach korrupt! Leistungsträger = Lastenverteiler; Seilschaften der Herrschaften heißt Wirtschaften! Leistung muss sich wieder lohnen! Part oft he Game: Ihr nennt es Arbeit, für uns ist es Spiel! Vertrauenslobby! Geht’s der Wirtschaft….gehts uns…! Schluss mit der linken Hetzjagd!) Wir haben einige Logos und (unechtes) Geld ausgedruckt, das tauschen wir, während wir gehen, wir „füttern“ uns also an! Wir haben zwei kleine Megaphone, wir gehen im schwarzen Business Outfit, greifen uns immer wieder auf unsere ‚Eier‘ (als Leistungsträger halt), wir rufen dazwischen den Slogan: Korruption hamma schon, occupei 12.mai; wir verteilen Flyer für die Zelt-Aktion 12.Mai und die Fake Zeitung vor.gestern. Zwei Frauen kehren mit Besen den Dreck weg, damit die Herren dahinter einen sauberen Auftritt haben; am Ende unseres Zuges gehen zwei Zelt-Frauen.
WIR BRAUCHEN DRINGEND NOCH MITSPIELERINNEN – DIE LUST AN EINER SPONTANEN THEATER-AKTION HABEN!
Alle Fotos ©Bettina Frenzel
Presse:
Kommentare zu Profil-Artikel „Löhne: Die Wahrheit über die Ungleichheit“
Ulli Weish dazu im Club 2 Mythos Einkommensschere – ein schlechter Scherz?
Profil-Artikel „Löhne: Die Wahrheit über die Ungleichheit“
<strong>Profil „Wir Frustrierten“
Geschlechter_debatten_kultur
von Mag.a Brigitte Theissl
Eigentlich wollte ich gar keinen Text zum aktuellen Profil-Aufreger schreiben. Denn dass Gernot Bauer und Robert Treichler eine ernsthafte Diskussion über Lohnungleichheiten zwischen Männern und Frauen führen wollen, das kaufe ich ihnen nicht ab. Wäre das ihre Absicht gewesen, so hätten sie wohl nicht Studien, die seit Jahren auf dem Tisch liegen, als sensationelle Enthüllung verkauft, nicht so einseitig recherchiert/zitiert und – was hier wohl am meisten von Bedeutung ist – ihren Text nicht als polemischen Rundumschlag gegen Frauenpolitik und Feminismus angelegt.
Ja, welche Zahlen in welchen Slogans verwendet werden, darüber kann mensch diskutieren. Die Bewusstseinsarbeit zum “Gender Pay Gap” zählt klar zu den Erfolgen frauenpolitischer Lobbyarbeit: Dass Frauen und Männer gleich viel für gleichwertige Arbeit verdienen sollen und es ungerecht ist, wenn Frauen dafür weniger Geld bekommen, darüber herrscht ein (zumindest öffentlich zelebrierter) Konsens quer durch alle Lager. Dass Interessensvertretungen eher Zahlen/Studien/Umfragen verwenden, die ihrem Zweck dienen, sollte auch hinlänglich bekannt sein. Und trotz der erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit hat sich realpolitisch wenig getan: Eine zaghafte (wenn auch vermutlich hart erkämpfte) Regelung zu einer Offenlegung von Gehältern soll ein erster Schritt in Richtung mehr Einkommensgerechtigkeit in Österreich sein.
Den “Fakten” im Profil-Artikel muss ich mich an dieser Stelle gar nicht widmen. Genügend intelligente Frauen haben bereits Zeit in Texte investiert, die über diverse Achsen der Ungleichheit und Ungerechtigkeit aufklären (hier, hier, hier und hier). Wieder einmal müssen Feministinnen als sachkundige Lehrerinnen auftreten, die er- und aufklären – weil mensch manches einfach nicht so stehen lassen kann.
Am 4. Februar 2008 titelte das Profil noch: “Die betrogene Frau. Die Einkommensunterschiede zwischen Mann und Frau werden größer, die Karrierechancen schlechter. Nur in Österreich. Was läuft anders als im Rest Europas?” Vier Jahre später ist man(n) in der Profil-Redaktion offenbar klüger geworden. Stimmt alles nicht. Doch nicht. Und deshalb ist jetzt von “Mythen” die Rede, von einer “Folklore” und dem “ewigen Opfer Frau”. Diese Sprache ist mir aus dem männerrechtlichen Kontext bekannt (wo der Artikel gerade abgefeiert wird). Und hier sind wir an dem Punkt angekommen, an dem ich beginne, mir Sorgen um die mediale (!) Gechlechterdebatte zu machen.
Denn männerrechtliche Positionen wurden in den vergangenen Jahren in den Massenmedien mehrfach prominent platziert. Sie sind im Spiegel zu finden, in der FAZ, der Zeit und immer öfter im Profil (was unter anderem an Chefredakteur Christian Rainer liegen könnte). Auch im Standard durfte Walter Hollstein zum 100. Internationalen Frauentag seine Thesen über kranke und kriminelle Kinder von Alleinerzieherinnen ausbreiten. Mehr…
Im Patriarchat nichts Neues
von Mag.a Hilde Grammel
Die Medienlandschaft in Österreich ist extrem geschlechterunsensibel – das darf als bekannt vorausgesetzt werden. Auch profil ist da keine Ausnahme: Einzig und allein das Heft vor dem Internationalen Frauentag war, was Inhalte und AutorInnen anbelangt, auch für feministische Leserinnen ansprechend. Ansonsten wird frau schon auf Seite 3 das ganze Jahr über in fast jedem profil von einer Riege männlicher Schreiber begrüßt, die ihre Meinungen zum Besten geben dürfen, außer Elfriede Hammerl hat eine Kolumne. Insgesamt ist die Ausgewogenheit nach Geschlechtern nicht gegeben, sodass der weibliche Blick auf die Welt bzw. die Protagonistinnen in derselben, unterrepräsentiert sind. Eine Erkenntnis, die eigentlich nicht neu ist und auch jedem Mann auffallen müsste, der mit offenen Augen durch die Welt geht.
Auch die Berichterstattung im aktuellen profil lässt in dieser Hinsicht zu wünschen übrig: Die Autoren haben scheinbar nicht verstanden, dass Frauen schon lange den gängigen Arbeitsbegriff und die gängige Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern kritisieren und dass Frauen auch weniger systemimmanent denken. Dass Arbeit nicht nur ist, was bezahlt wird, ist jeder Frau klar. Und auch, dass dem nicht so sein sollte. Männer hinterfragen den herr-schenden Arbeitsbegriff (eben aufgrund der Tatsache, dass sie anders leben) so gut wie gar nicht, wofür die Titelstory des letzten profil beredt Zeugnis ablegt. Und dass Mädchen noch immer unter den drei am schlechtesten bezahlten Lehrberufen wählen, ist auch ein Faktum, das mit dem Verständnis der Geschlechterrollen und den Zuschreibungen an Frauen zu tun hat. Aufgrund der bestehenden eklatanten Diskriminierungen – und der Diskriminierungsbegriff wird hier als ein struktureller und nicht als ein bloß formaler verstanden –, gerade jene wenigen Instrumentarien lächerlich zu machen und als unglaubwürdig darzustellen, die der Frauenpolitik zur Verfügung stehen, um auf diese hinzuweisen (wie den Equal Pay Day und Kampagnen der Frauenministerin gegen Teilzeitarbeit), ist genau Ausdruck des genannten Bias. Wenn die Maßnahmen der Frauenpolitik schon kritisiert werden, dann bitte doch dafür, dass sie mit neoliberalen Elementen des Qualitätsmanagements (wie Offenlegung der Gehälter in Unternehmen) hantieren müssen, die die strukturell eingebaute Lohndiskriminierung nicht annähernd zu erfassen vermögen. Die Lohnschere ergibt sich ja nicht (nur) aus der Nichterfüllung der Forderung „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!“, sondern aus der eh schon immer vorhandenen Unter- und Nichtbewertung von Frauenarbeit in einem von Männern gemachten Wirtschaftsmodell. Eine Zeitschrift wie profil sollte wissen, wo es in diesen Auseinandersetzungen steht. Und sie sollte darauf achten, dass nicht unüberprüft und unkritisch maskulinistische Positionen veröffentlicht werden.
Aber vielleicht reden wir ja weiter, wenn Männer selbstverständlich Unterbrechungen der Berufslaufbahn in Kauf nehmen, um 7 Jahre lang bei ihren Kindern zu bleiben und in Folge dessen mit durchschnittlich 39% geringeren Pensionen zufrieden sind, wenn hauptsächlich männliche Schulabgänger Friseure, Sekretäre und Verkäufer werden und wenn in österreichischen Medien Frauen 50% der JournalistInnen ausmachen. Das wäre dann der Tag, an dem Männer finden, dass unbezahlt arbeiten glücklich macht, von einer Frau abhängig zu sein die Erfüllung darstellt und die eigenen Bedürfnisse hintan stellen der Quell von Lebensfreude ist. Es wäre dann auch der Tag, an dem Frauen ständig über sich selbst reden und Männer nur vereinzelt um ihren Kommentar gebeten werden.
Kritisches Denken braucht und nimmt sich Zeit und Raum!
Wir unterstützen das Institut für Vergleichende Irrelevanz (IVI). Mit dieser Erklärung möchten wir dafür werben, das unabhängige Zentrum dauerhaft zu erhalten.
Das Institut für vergleichende Irrelevanz bietet einen Raum, in welchem Wissenschaftler_innen ,Bands, Künstler_innen und andere Engagierte Theorie, Praxis und Party leben und ihren alternativen Gesellschaftsentwurf verwirklichen können.
Im Rahmen der aktuellen universitären wie gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen erscheint es notwendiger denn je, dass Räume und Projekte wie das IvI die Möglichkeiten offen halten, sich in kritischer Auseinandersetzung und Reflexion zu diesen und trotz dieser Verhältnissen entwickeln zu können. Die immer stärker zunehmende soziale Ausgrenzung und Umstrukturierung ganzer Stadtteile sowie des universitären Betriebes machen es unumgänglich, dass kritisches Denken sich Zeit und Raum nimmt, um diesen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten.
Onlineredakteur „Frauen-Demo auf dem Wiener Ring am 12. Mai“
Am 12. Mai soll die Wiener Ringstraße mit einer Zeltstadt besetzt werden. “Nach 100 Jahren sind noch immer nicht alle Forderungen erfüllt, wie zum Beispiel gleicher Lohn für gleiche Arbeit”, erklärte Plattform-Sprecherin Petra Unger.
Frauen sollen öffentlichkeit “zurückerobern”
“Es geht uns darum, Öffentlichkeit zu besetzen”, sagte Unger. Der Ring werde zum “Frauenring”. In der Zeltstadt werde es Themen zelte zu gesellschaftlichen und politischen Fragen geben, wie etwa Ökonomie, Bildung, Pflege oder Sexualität. Die Zeltstadt sei ein Symbol für die Unbehaustheit der Frauen in der Gesellschaft und gleichzeitig für Eingeschlossenheit zu Hause, erläuterte Birge Krondorfer.
Quelle: http://www.wpfp.info
Ceiberweiber „Occupy Patriarchy! Zeltstadt der Frauen am 12. Mai 2012“
(19.3.2012) Die Plattform 20000frauen ruft für den 12. Mai 2012 zu einer Großaktion im öffentlichen Raum auf: Bei einer Zeltstadt der Frauen wird der Wiener Ring besetzt und mit frauenpolitischen Inhalten bespielt.
„Unzählige Forderungen zur Gleichstellung der Frauen in Österreich sind nach wie vor nicht erfüllt. Entgegen aller Behauptungen ist Gleichberechtigung zwischen allen Geschlechtern noch lange nicht hergestellt“, sagte Plattform-Sprecherin Petra Unger im Rahmen einer Pressekonferenz am Montag.
Die Zeltstadt der Frauen startet um 10 Uhr, ab 9 Uhr wird es vor dem Parlament einen Info-Point geben. Alle Vereine, Initiativen, NGOs und auch „Einzelfrauen“ sind dazu aufgerufen, sich aktiv mit ihren Anliegen und Forderungen zu beteiligen und eigene Zelte zu gestalten. …Mehr…
diePresse.com „Frauen-Demo: Wiener Ring wird am 12. Mai besetzt“
Die Plattform 20.000 Frauen will den Ring zum „Frauenring“ machen. Forderungen wie gleicher Lohn für gleiche Arbeit müssten endlich erfüllt werden.
Die Plattform 20.000 Frauen ruft wieder zu einer Großaktion auf: Am 12. Mai soll die Wiener Ringstraße mit einer Zeltstadt besetzt werden. „Nach 100 Jahren sind noch immer nicht alle Forderungen erfüllt, wie zum Beispiel gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, erklärte Plattform-Sprecherin Petra Unger am Montag. Die Plattform wurde im Vorjahr anlässlich des 100. Jahrestags des Frauenmarschs auf der Ringstraße am 19. März 1911 gegründet. Auf eine große Demonstration zum Jubiläum folgten zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen. …Mehr…

dieStandard „Ring wird zum Frauenring“
19. März 2012
Öffentlichkeit besetzen und zurückerobern: Aktivistinnen der Plattform 20.000 Frauen rufen zu „Zeltstadt der Frauen“ am 12. Mai auf
Wien – Die Plattform 20.000 Frauen ruft wieder zu einer Großaktion auf: Um die Kritik und Themen von Frauen auf die Straße und damit in die Öffentlichkeit zu bringen, wird am 12. Mai die Wiener Ringstraße mit einer Zeltstadt besetzt. „Nach 100 Jahren sind noch immer nicht alle Forderungen erfüllt, wie zum Beispiel gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, erklärte Plattform-Sprecherin Petra Unger bei einer Pressekonferenz am Montag. …Mehr…




















































































