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Bildergalerie 10.12.2013 – Smartmob „Kein Koalitionspakt ohne Frauenpolitik – Genderbudgeting jetzt!“

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10. Dezember 2013 More

Eura

Zur Philosophie der EURAS

Jede Kultur hat so ihre (versunkenen) Erzählungen, die jedoch meinst viel über die Verhältnisse, auch zwischen den Geschlechtern*, aussagen.
Der Raub der Europa, deren Preisgabe, einer bestimmten Lesart nach, dem Kontinent seinen Namen gab, erscheint auch heute noch als wesentlich und aktuell. Mit der Währung wollen wir diese Erzählung zur Gründung Europas auch ein wenig aus der Versenkung holen.
Die Geschichte ist schnell erzählt (wobei die Lesarten naturgemäß unterschiedlich sind):
Europa, eine Prinzessin, wird unter Anwendung eines hinterhältigen Täuschungsmanövers (zahmer weißer Stier) geraubt. Auch das Frauenkollektiv fällt darauf rein – und sie wird herausgerissen aus ihrem Umfeld, und „weit über das Meer“, entführt. Nach ihrer Entführung und nachfolgenden Vergewaltigung will sie sich umbringen, doch eine Göttin bringt sie davon ab und, – das soll wohl eine Art „happy end“ sein, – sie „schenkt“ in der Folge dem Entführer drei Söhne…
Siehe auch pdf unter: www.hdfg.de/pdf/Europa-Handbuch-08_Kuhn.pdf

Interessant sind auch die Deutungen zu den zwölf Sternen der Europa-Flagge (EURAS: 13 Mondmonate als 12 Frauenzeichen und 1 Währungssymbol) – siehe unter: de.wikipedia.org/wiki/Europaflagge

Wir wollen damit aber auch die Verteilungsfrage aktuell und konkret machen und an Frauen das vorenthaltenden Geld (und Informationen) verteilen. Die EU-Strategie 2020 sieht eine Integration aller Erwachsenen in den Arbeitsmarkt vor, obwohl die existenzsichernden Arbeitsplätze für ältere, aber auch für junge Frauen immer weniger werden. Die Erhöhung der Frauenerwerbsquote in den letzten Jahren ist weitgehend über die Aufnahme von Teilzeitarbeit erfolgt und kann daher zukünftig die Altersarmut von Frauen nur weiter fortschreiben! Denn alle Sozialsicherungssysteme sind seit den 1970er Jahren auf eine (männliche) Vollerwerbsbiografie konzipiert, die Frauen auch aufgrund von Betreuungspflichten in hoher Anzahl gar nicht haben können. Daher ist nicht nur das Einkommen von Frauen um durchschnittlich rd. 23% niedriger, auch beim Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Krankengeld und Alterspension bestehen große Ungerechtigkeiten! Einseitig diskutiert wird jedoch derzeit nur die (noch frühere) Anhebung des Regelpensionsalters von Frauen.
(Vgl. www.gpa-djp.at und
www.frauen.bka.gv.at/studien/frauenbericht2010)

Schein 1: EuraEura

Schein 2: EuraEura

Schein 3: EuraEura

Schein 4: EuraEura

Schein 5: EuraEura

Schein 6: EuraEura

8. Dezember 2013 More

Liebhaberinnen des Radikalen – 40 Jahre Neue Frauenbewegung

24.10. – 26.10.2013, jeweils 20 Uhr

@ KosmosTheater
Siebensterngasse 42, 1070 Wien

Koproduktion von KosmosTheater und Pionierinnen – Verein zur Förderung von weiblicher Kunst, Kultur, Wissenschaft

Die dreitägige Veranstaltungsreihe „Liebhaberinnen des Radikalen“ führt die Lebendigkeit, die politische Phantasie, den radikalen Witz und Aktionismus der Neuen Frauenbewegung der 70er Jahre vor Augen. Der Wahrnehmung unserer feministischen Vergangenheit als Basis für die Interpretation der Gegenwart wird so vielschichtiger öffentlicher Raum gegeben.

 

PROGRAMM

Do, 24.10. | 20:00 Uhr

• Buchpräsentation und Lesung
„Liebe, Macht und Abenteuer. Zur Geschichte der Neuen Frauenbewegung in Wien“
von Käthe Kratz und Lisbeth N. Trallori (Hg.innen)
Es lesen: Ruth Aspöck, Erica Fischer, Ülküm Fürst-Boyman, Eva Geber, Eva Laber, Hilde Langthaler, Brigitte Lehmann, Mirl Ofner, Ingrid Strobl u.a.

• Lieder der Neuen Frauenbewegung
Mit Eva Dité, am Keyboard: Ursula Schwarz

• Performance von kunst)spiel
„Last Minute Lady oder Wer ist Lucia vom Unter St. Fight Club?“

• Speed Dating mit Vertreterinnen der Neuen Frauenbewegung
DIE Gelegenheit, persönlich ins Gespräch zu kommen!
Mit: Ruth Aspöck, Eva Dité, Erica Fischer, Ülküm Fürst-Boyman, Eva Geber, Edith Kitzmantel, Eva Laber, Hilde Langthaler, Bodil Maria Pedersen, Christa Stallecker, Ingrid Strobl u.a.

Moderation des Abends: Ingrid Strobl

 

Fr, 25.10. | 20:00 Uhr

ZusammenHalt! 40 Jahre Neue Frauenbewegung in Wien
Ausstellung von Bettina Frenzel und Brigitte Theißl
Ausstellungsdauer: bis Sa, 07.12.2013 in denTheaterfoyers

Erst 40 Jahre ist es her, dass sich in Österreich die AUF – Aktion Unabhängiger Frauen – gegründet hat. Und doch gerät bereits wieder in Vergessenheit, unter welchen Umständen Frauen zu dieser Zeit gelebt, bewegt und verändert haben. Die Ausstellung macht die damalige Lebenssituation nachvollziehbar, lässt frau selbst zu Wort kommen und verfolgt den Strang der Geschichte von damals bis ins Heute. Mit Bild- und Tondokumenten, Schätzen und Versatzstücken aus den Archiven von Aktionistinnen und von VALIE EXPORT.
Und das alles an dem Ort, der erst im Jahr 2000 nach Jahren hartnäckiger Besetzungen, Aktionen und Protesten von Frauen erkämpft und erstritten wurde: dem kosmos.frauenraum bzw. dem heutigen KosmosTheater.

Vernissage mit Interventionen: Fr, 25.10. | 20:00 Uhr
im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Liebhaberinnen des Radikalen – 40 Jahre Neue Frauenbewegung“

Eröffnung: VALIE EXPORT
Interventionen von Akteurinnen der Plattform 20000frauen – mit Texten, Liedern, Zitaten und Reden der Neuen Frauenbewegung

Ausstellung bis 07.12., geöffnet Di – Sa, 18:00 – 21:00 Uhr.

Ausstellung ZusammenHalt

Ausstellung ZusammenHalt @ KosmosTheater

Zur Bildergalerie hier; Fotos Bettina Frenzel

• Lecture von Barbara Duden

„Der Generationskonflikt im Neoliberalismus“

Moderation des Abends: Ulli Weish

 

Sa, 26.10. | 20:00 Uhr

• Vortrag von Alice Schwarzer
„Feminismus heute – über Siege und Niederlagen“
anschließend Publikumsgespräch

• Fest
mit Ulrike Mayer aka DJn sam sowie
Live-Beiträgen von Mieze Medusa und Linde Prelog

20. November 2013 More

Bildergalerie „Liebhaberinnen des Radikalen“, 24.-26.10.2013 @ KosmosTheater

Die zwei Plattform-Aktivistinnen Brigtte Theißl und Bettina Frenzel haben begleitend zur dreitägigen Veranstaltung „Liebhaberinnen des Radikalen – 40 Jahre Neue Frauenbewegung“ im KosmosTheater in Wien eine Ausstellung mit dem Titel „ZusammenHalt – 40 Jahre Neue Frauenbewegung in Wien“ gestaltet, einige Frauen der Plattform haben sie mit einer Inszenierung (Regie: Barbara Klein) eröffnet! VALIE EXPORT sprach zur Eröffnung am 25.10.2013.
Die Austellung ist bis 7.12. an Spieltagen zu besichtigen.
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26. Oktober 2013 More

Wir brauchen sie! Die Frauenräume. Jetzt und in Zukunft.

Wir brauchen sie! Die Frauenräume. Jetzt und in Zukunft.
Ein Plädoyer der Plattform 20000frauen für die Frauenhetz und Frauenräume.

Liebe Aktivistinnen, Mitstreiterinnen und Interessentinnen!

Nach einer langen Zeit der Ungewissheit gibt es nun endlich gute Nachrichten. Die Frauenhetz wird es weiter geben! Aufgrund der Neugründung des Margarete Schütte- Lihotzky Clubs durch engagierte Frauen, die das Projekt – Kleinmuseum MARGARETE SCHÜTTE-LIHOTZKY RAUM – für die erste Architektin Österreichs realisieren, können nun zwei der schönen Hetz-Räume neu vermietet werden.

Dennoch ist jede mögliche Unterstützung in Form von Spenden (Überbrückung!) und auch in Form von Unterstützungs-mails für die Frauenhetz sehr wichtig und sehr willkommen. Schreibt doch ein Unterstützungsmail an: office@frauenhetz.at oder an office@20000frauen.at, wir leiten das gerne weiter!

Und besucht doch auch wieder mal die eine oder andere Veranstaltung in der Hetz!
Aktuelles Programm siehe: www.frauenhetz.at

Spendenkonto:
Bankverbindung:
PSK, BLZ 60 000
Kontonummer 920 22 807
BIC: OPSKATWW
IBAN: AT266000000092022807

Da ich es gerne übernommen habe im Rahmen meiner Mitarbeit in der Plattform 20000frauen für die Frauenhetz einen Unterstützungstext zu verfassen, so will ich das heute tun und auf Frauenräume allgemein ausweiten. Denn auch andere Frauenräume scheinen nicht gesichert und sind weiter (wieder) bedroht. Die Gründe dafür mögen ganz unterschiedlich, unter Umständen sogar im Einzelfall nachvollziehbar sein. Als Lauf der Dinge irgendwie, es mag der einen oder anderen sogar als eine mehr oder minder logische Entwicklung erscheinen, die aus den Erfolgen der Frauenbewegung selbst kommt. Doch lasst Euch nicht täuschen. Der Verlust wäre immens hoch. Unabschätzbar zur Zeit. Denn politisches Leben spielt sich immer auch in Räumen ab und Raum für Frauen ist nach wie vor nicht selbstverständlich verfügbar.

Die Verfügung von Frauen über Räume und öffentlichen Raum ist immer schon in politischen Kämpfen errungen worden und muss spätestens jetzt klug gesichert werden.
Die Straße ist gut für Aktionen und Demonstrationen, u.v.m.. Räume hingegen sind unverzichtbar für Verwurzelung, Verortung, Positionierung und Strategieentwicklung. Rückbindung. Auseinandersetzung. Diversität und Differenz. Noch ist die Entwicklung zur Abwicklung von Frauenräumen nicht unabwendbar, wenn wir wachen Auges die Bestände orten, sichern und auch weiter ausbauen! Damit Frauen Fuß fassen können, sich Raum nehmen können, wenn sich die Fragen neu stellen.
Es ist nicht leicht die Bedeutung der Weiterexistenz von Frauenräumen in Worte zu fassen, oder in ihrem zukünftigen politischen Gewicht zu messen oder zu wiegen und in allen Konsequenzen abzusehen. In Zeiten queerer Bewegungen und Aufbruch der Gender- und Geschlechtergrenzen, wird ein oft mehrdeutiger, auch widersprüchlicher möglicher Sinn erzeugt, der sich jedoch nur in der weiteren theoretischen und politischen Auseinandersetzung entwickeln und erschließen kann.

Unmittelbar greifbar wird der mögliche Sinn jedoch, wenn wir uns die Frauenräume, in Wien bspw., aus der politischen Landschaft nur mal ganz kurz probeweise wegdenken, als ehemals politische Anker, die durch beliebige Meistbieter am Immobilienmarkt zu cash gemacht und ausgelöscht wurden.

Denn auch wenn wir vielleicht da und dort selten vor Ort, in Frauenräumen sind, so sind wir doch historisch-politisch, im Bewusstsein ihrer Existenz, mit ihnen aufgewachsen, verbunden. Ein wesentliches Stück Frauengeschichte. Und potenzielle politische Zukunftswerkstätten!

Wir hatten sie bisher bitter nötig und wir brauchen sie gerade heute und in Zukunft noch viel mehr. Denn noch immer sind zentrale Forderungen von Frauen, ist die volle gesellschaftliche Teilhabe auf allen Ebenen bis heute nicht eingelöst. Manches scheinbar Errungene bereits wieder gefährdet!

FRAUENRAUM – als Schutz- und Geburtsraum für Widerständigkeiten aller Art und neue Lebens- und Gesellschaftsentwürfe, zur Wiederaneignung von Gestaltungs- und Handlungsmacht, Raum zur Förderung von Selbstermächtigung und Mitgestaltung – muss bewahrt werden!

Gemeinsam mit anderen Frauen – Zukunft entwerfen!

Edith Ertl-Hofinger

29. September 2013 More

40 Jahre feministische Bündnispolitiken – 3 Jahre Plattform 20000frauen

Montag, 16. September 2013, 19:00 im KosmosTheater Wien

Fotos hier:

40 Jahre feministische Bündnispolitiken

40 Jahre feministische Bündnispolitiken – 3 Jahre Plattform 20000frauen
Erzählungen und Diskussionen mit Akteurinnen aus 40 Jahren Neue Frauenbewegung
Von der AUF – Aktion Unabhängiger Frauen – bis zur Plattform 20000frauen: Bündnispolitik von Frauen hat viele Formen!
Welche Erfolge und welche Nebenwirkungen gab es? An welche Grenzen sind die Frauen gestoßen? Wer waren alle diese engagierten Frauen und was waren ihre Forderungen? Vorhang auf für Bestandsaufnahme, Reflexionen, Visionen und deren Protagonistinnen!
Am 29. September 2013 sind in Österreich wieder einmal Nationalratswahlen – Manche Themen stehen seit über 40 Jahren auf der frauenpolitischen Agenda – manches schon wieder – und neue Themen und Entwicklungen gilt es kritisch im Auge zu behalten.

Wir sagen weiterhin: AUS! Aktion Umsetzung. Sofort.
Moderation: Petra Unger

Zugesagt haben:
Heidemarie Ambrosch (8. März-Aktionseinheit 1981 in Wien)
Ingvild Birkhan (Leiterin der 1. Koordinationsstelle für Frauenforschung an der Uni Wien)
Anneliese Erdemgil-Brandstetter (Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen)
Brigitta Fritz (Mit-Besetzerin des Frauenzentrums Wien)
Brigitte Hornyik (Österreichischer Frauenring)
Maggie Jansenberger (Unabhängige Frauenbeauftragte Graz – Grazer Frauenrat, Grazer 8. März-Komitee, Watchgroup gegen sexistische Werbung)
Barbara Klein (Intendantin des KosmosTheater Wien, Unabhängiges Frauenforum)
Traude Kogoj (Unabhängiges Frauenforum, Frauenvolksbegehren)
Ursula Kubes-Hofmann (langjährige Mitherausgeberin der AUF, Mitbegründerin des Wiener Frauenverlags und des Frauencafé Wien)
Michaela Moser (Österreichische Armutskonferenz, Mitinitiatorin des Feministischen Frauenrates)
Christa Pölzlbauer (Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings, Unabhängiges Frauenforum)
Irene Wotruba (langjährige Aktivistin für das Selbstbestimmungsrecht der Frau)

Die Beiträge werden aufgezeichnet (Video und Ton) und, soweit möglich, werden Belege dieser Zeit (ein Beginn) gesammelt und dokumentiert (Artikel, Dokumente, Texte, Aufrufe, Fotos u.ä.).

An alle Frauen, die einen Bericht oder Anderes beisteuern möchten:
Du warst und bist unverzichtbar! Frauenbewegt sind wir miteinander verbunden. Über Jahre oder Jahrzehnte sind wir mal näher, mal ferner für Frauenrechte auf die Straße gegangen, wir haben uns die Finger wundgeschrieben, die Köpfe heißdiskutiert und versucht, etwas weiterzubringen. Wir haben Pläne geschmiedet, Bündnisse geschlossen, uns zerstritten, geliebt und wieder aus den Augen verloren. Manches ist gelungen, manches ist gescheitert, vieles ist wiederzuentdecken und neu zu denken – und dazu brauchen wir Dich. Am 16. September werden Frauen der vielfältigen Frauenbewegungen seit fast einem halben Jahrhundert bis heute sich miteinander austauschen.

Montag, 16. September 2013, 19:00 im KosmosTheater Wien
Siebensterngasse 42, 1070 Wien

Flyer zum Download: 20000frauen_buendnispolitiken.rtf

Download pdf von Flyer Veranstaltung Kosmos Sept2013

17. September 2013 More

Bildergalerie 16.9.2013 @ KosmosTheater – 40 Jahre feministische Bündnispolitiken – 3 Jahre Plattform 20000frauen

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alle Fotos: ©Bettina Frenzel

17. September 2013 More

Feministisches Satiremagazin Nr.4: Voll.von.gestern

Erscheinungsdatum: 7.6.2013

Voll.von.gestern

Voll.von.gestern in A4 zum Download
Voll.von.gestern in A3 zum Download

20. Juni 2013 More

Frauenenquete 2013 „Maskulinismus. Anti. Feminismus.“

Am 7. Juni 2013 lädt Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek gemeinsam mit der Plattform 20000Frauen zur Frauenenquete „Maskulinismus.Anti.Feminismus“
ins Schloss Laudon, 1140 Wien, ein.

Programm

8:30 Uhr – Willkommen, Kaffee

9:00 Uhr – Eröffnung Ministerin Heinisch-Hosek, 20000Frauen

9:30 Uhr – Keynote Alexandra Weiss (Innsbruck): »Gefährdete Positionen –
Antifeminismus als Reaktion auf Krise und Transformation«

10:30 Uhr – Keynote Elisabeth Klaus (Salzburg): »Zwischen Antifeminismus und Elitefeminismus: Der Geschlechterdiskurs im medialen Mainstream«

11:30 Uhr – Pause

12:00 Uhr – Keynote Esther Lehnert (Berlin): »Männlichkeiten im modernen Rechtsextremismus«

13:00 Uhr – Mittagspause

14:00 Uhr – Workshops:
a) Antifeminismus – Maskulinismus: Methoden der Männer- und/oder Väterrechtler sowie deren Auswirkungen auf gesellschaftliche Strukturen (Frauen-räume, Jugendämter, Gerichte, Medien u. a.)
b) Unübersichtliche Allianzen: Strömungen der Männer-(Rechts-)Bewegung und autoritäre Männlichkeiten im Spannungsfeld von Opfer-Täter-Ambivalenzen. Zu psychosozialen und biograf. Aspekten maskulinist. AkteurInnen im Kontext der Männerberatung
c) Ungewusste (feministische) ›Mittäterinnenschaft‹ zum Antifeminismus
d) (Anti-)Feminismus im Internet: Hate Speech und fehlende feministische Stimmen
e) Maskulinismus als Nachrichtenwert: Zur Reaktanz von Mediendiskursen,
konservativen Mediennetzwerken und Meinungsklimata in Redaktionsstuben
f) Was tun? Erarbeiten von Strategien zum Ein- und Aufmischen in Alltagsdiskussionen.

15:30 Uhr – Pause

16:00 Uhr – Schlussplenum »Maskulinismus. Anti. Feminismus«
Moderation: Ulli Weish

12. Juni 2013 More

Vortrag „Der Wert des (sozialen) Geschlechts“ / Brigitte Rauschenbach

Der Vortrag „Der Wert des (sozialen) Geschlechts von Prof. Dr. Brigitte Rauschenbach ist ab sofort hier nachlesbar!

Das Portal ist hier zu finden: Gender-Politik-Online-Archiv der Freien Universität Berlin

5. Mai 2013 More

Der Standard, 25. April 2013: Gesetzliche Frauenquote macht Sinn, Ingrid Gurtner

Link zum Standard hier!

2. Mai 2013 More

Forderungen der Plattform 20000frauen zu Schwangerschaftsabbruch und Verhütung:

1) Verpflichtung öffentlicher Krankenanstalten zur Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen, Kostenübernahme durch die Krankenversicherung, Regelung für nicht krankenversicherte Frauen, z.B. Migrantinnen

2) Kostenübernahme für Verhütungsmittel durch die Krankenversicherung, insbesondere Langzeitmethoden (Spirale, Implantat, Sterilisation), Gratisabgabe in Schulen und Beratungsstellen, verstärkte Information und Aufklärung

3) Streichung der Regelung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch

4) Verankerung eines Selbstbestimmungsrechtes der Frauen über ihre Gebärfähigkeit sowie des freien Zugangs zu Mitteln und Einrichtungen der Familienplanung und Geburtenkontrolle im innerstaatlichen sowie im Gemeinschaftsrecht

5) Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen als integraler Bestandteil der Facharztausbildung für Gynäkolog/innen

 

Erläuterungen:

Öffentliche Krankenanstalten werden aus öffentlichen Geldern finanziert und sind nach dem Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz zur Erbringung bestimmter Leistungen verpflichtet. Zwar können Ärzt/innen nicht zur Durchführung eines Abbruchs verpflichtet werden, wohl aber die Krankenanstalt, z.B. in den jeweiligen gynäkologischen Abteilungen auch Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen, wie z.B. in Frankreich oder Schweden.

Eine Kostenübernahme des Abbruchs durch die Krankenversicherung – ebenso wie für Verhütungsmittel – ist im Interesse der versicherten Frauen, deren Interessen durch die Krankenversicherung als Selbstverwaltungskörper zu vertreten sind. Hinsichtlich der Verhütungsmittel wäre lediglich die Ausnahmebestimmung in § 8 Z 5 RöV 2005 (Verordnung des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger über die ökonomische Verschreibweise von Heilmitteln) zu streichen. Ferner ist die Prävention ein gesamtgesellschaftliches Anliegen und sollte entsprechend unterstützt und gefördert werden, auch hinsichtlich ungewollter Schwangerschaften.

Die Regelung des Schwangerschaftsabbruchs im Strafgesetzbuch ist totes Recht und hat keinerlei positive Wirkung; so gibt es z.B. in Kanada seit 1988 kein Gesetz mehr zum Abbruch. Außerdem signalisiert die grundsätzliche Strafbarkeit und bloße Straffreiheit in bestimmten Fällen nach wie vor eine Abwertung des Selbstbestimmungsrechtes der Frauen. Daher wäre auch die grundsätzliche Verankerung dieses Selbstbestimmungsrechtes im Verfassungsrecht (Bundesverfassung, EU-Recht) ein wichtiges Signal. Bereits 2004 hat der Österreichische Frauenring dem Österreich-Konvent ein entsprechendes Papier vorgelegt: www.konvent.gv.at

Plattform 20000Frauen, März 2013, ausgearbeitet von Dr. Brigitte Hornyik
 

Die Fristenlösung ist nicht verfassungswidrig, es gibt keinen grundrechtlichen Schutz des ungeborenen Lebens – Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes aus 1974 hier nachzulesen!
bzw. Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes aus 1974 als pdf hier herunterzuladen!!

schwangerschaftsabbruch_flugi_aug14Hier ein Flugblatt zum Download für Aktionen, zum Ausdrucken, Verteilen, Verschicken – wie es Euch gefällt! (Version August 2014)

Facebook-Gruppe: Beitritte erwünscht! https://www.facebook.com/groups/Schwangerschaftsabbruchrausausdemstrafrecht/

Weiterer Artikel zur Information.
 

Nützliche Links:

Weitere Informationen und Forderungen sowie Unterstützungsmöglichkeit auf:
www.schutzzone.at.tf

Informationen zu Verhütung, Schwangerschaftsabbruch, Pille danach:
www.gynmed.at

Informationen zum Thema Schwangerschaftsabbruch von Woman & Health, Zentrum für Frauengesundheit:
www.ungewollteschwangerschaft.at

Informationen zum Schwangerschaftsabbruch in Österreich, Deutschland, Schweiz:
www.abtreibung.at

Liste der Einrichtungen, in denen Abbrüche durchgeführt werden:
http://abtreibung.at/fur-ungewollt-schwangere/adressen
http://abtreibung.at/wo-werden-schwangerschaftsabbruche-durchgefuhrt

Dokumentarfilm:
www.derlangearmderkaiserin.at

Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF):
www.oegf.at,
www.oegf.at/wissen/abbruch.asp

Das öffentliche Gesundheitsportal Österreichs:
www.gesundheit.gv.at/
www.gesundheit.gv.at/Portal.Node/ghp/public/content/Schwangerschaftsabbruch_HK.html

Informationen zur Abtreibung im internationalen Vergleich:
www.abortion-democracy.de/

Presseaussendungen zum Thema:

Aussendung des Frauenrings am 16.7.2013:

www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130716_OTS0016/skandal-um-wiener-abtreibungsaerztin

Aussendung von Christian Fiala vom 15.7.2013:

www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130715_OTS0032/nach-skandal-umsetzung-internationaler-standards-zum-schwangerschaftsabbruch-von-aerztekammer-gefordert

22. April 2013 More

Die Standard, 11. April 2013, Um Männer muß sich die Frauenpolitik nicht kümmern


zu lesen hier: Die Standard

17. April 2013 More

Wir fordern: Ein Ende der Demütigung von Frauen!

Wir fordern: Ein Ende der Demütigung von Frauen!

Die Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch ist für keine Frau leicht: nicht für die Frau, die bereits Kinder hat und nicht weiß, wie sie mit dem geringen Einkommen aus ihrem Teilzeitjob über die Runden kommen soll, nicht für die junge Frau, die noch in Ausbildung steht, nicht für die Frau, deren Partner sich nicht um das Kind kümmern will… Abgesehen davon, dass es diese und andere gewichtige Gründe gibt, ein Kind nicht austragen zu wollen, haben Frauen das Recht, über ihr Leben selbst zu bestimmen, ohne sich für ihre Entscheidungen rechtfertigen zu müssen.

In Österreich ist seit 1975 die Abtreibung straffrei, d.h., der Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Woche ist erlaubt, ohne eine Strafe nach sich zu ziehen. Dieser Paragraf steht noch immer im Strafgesetz – Wir finden dorthin gehört er nicht, denn Abtreibung hat nichts mit einer strafbaren Handlung zu tun.

Das ist das eine. Das andere ist, dass es in Österreich nur ganz wenige öffentliche Krankenhäuser gibt, in denen der Eingriff vorgenommen wird, d.h., wir haben zwar ein Recht auf Schwangerschaftsabbruch, aber oft keine Möglichkeit, den Abbruch auch durchführen zu lassen. Gleichzeitig gibt es auch zahlreiche Ärzte, die sich „aus Gewissensgründen“ weigern, Abtreibungen in Krankenhäusern durchzuführen, die aber in ihren Privatpraxen keine solchen Gewissenskonflikte mehr plagen.

Abtreibung hat es immer gegeben und wird es immer geben. Wenn Abtreibung unter Strafe steht, dann sterben die Frauen – das zeigen alle Statistiken aus Ländern, in denen Abtreibungen verboten sind. Darum ist jede Abtreibungen verbietende Politik eine frauenfeindliche Politik. Wir wollen, dass Abtreibung nicht nur nicht verboten, sondern auch als Leistung der Krankenkasse, in die schließlich auch Frauen Beiträge einzahlen, möglich wird.

Verhütungsmittel haben eine Fehlerquote von durchschnittlich 15% – es ist jedoch die Frau, die mit den Folgen dieser Tatsache leben und zurecht kommen muss, Männer betrifft das nicht.

Wir wollen den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch erleichtern und erreichen, dass es in jedem öffentlichen Krankenhaus in Österreich mindestens einen Arzt / eine Ärztin gibt, die ihn durchführt. Aktuell kostet ein Schwangerschaftsabbruch in einem öffentlichen Krankenhaus fast so viel wie in einem privaten Ambulatorium. Schwangerschaftsabbruch muss Bestandteil der gynäkologischen Facharztausbildung werden.

In diesem Sinn unterstützen wir die Forderung von Gesundheitsminister Stöger, dass alle gynäkologischen Stationen in österreichischen Krankenhäusern mindestens einen Arzt / eine Ärztin haben sollen, der/die einen Abbruch durchführen kann. Das ist eine Leistung des öffentlichen Gesundheitswesens, die Frauen selbstverständlich zur Verfügung stehen soll.

Die bestehende Situation des verschämten und schuldmacherischen Umgangs mit dem Thema hat auch zu einem unzulässigen Wildwuchs geführt: In manchen Bundesländern, z.B. in Vorarlberg oder auch in Graz müssen sich Frauen, die einen Abbruch vornehmen lassen möchten, vor einer Kommission (bestehend aus Psychologen, Arzt und Krankenschwester) rechtfertigen, obwohl im Gesetz nichts dergleichen vorgesehen ist. Viele Frauen unterziehen sich solchen ‚Beratungen’, obwohl sie es gar nicht müssten, weil sie über die Gesetzeslage zu wenig Bescheid wissen. All das sind schikanöse und Frauen entmündigende Praktiken, die dringend beendet gehören.

In der EU hat Österreich nach Rumänien die höchste Abbruchsrate. Dies ist auf die hohe Zahl unerwünschter Schwangerschaften aufgrund mangelnder Aufklärung und erschwerten Zugangs zu Verhütungsmitteln zurückzuführen. Wir fordern daher die kostenlose Abgabe von Verhütungsmitteln an Schulen und in Beratungsstellen und unterstützen damit die entsprechende Forderung von Frauenministerin Heinisch-Hosek, ebenso aber die rezeptfreie Abgabe der Pille danach.

Der 28. September ist der Internationale Tag des Rechts der Frauen auf einen sicheren, zugänglichen Schwangerschaftsabbruch.

Am 29. September ist Wahltag in Österreich – der Tag, an dem Frauen nur einer jener Parten ihre Stimme geben, die zur Frage des Schwangerschaftsabbruchs eine frauenfreundliche Haltung haben.

18. März 2013 More

Bildergalerie „Besessene Frauen“ – 7.-9.März 2013 @ KosmosTheater

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alle Fotos: ©Bettina Frenzel

11. März 2013 More

„Besessene Frauen“ – Wider die Verfügbarkeit!

„Besessene Frauen“ – Wider die Verfügbarkeit!
Do, 7.3. – Sa, 9.3.2013 @ KosmosTheater

Frauentag-Special von KosmosTheater, Plattform 20000frauen und dem Österreichischen Frauenring

Foto von Demonstration 19.3.2011

19.3.2011, Demo für Frauenrechte, ©Bettina Frenzel

Preis: 7.3., 8.3.: Eintritt frei
9.3.: Unkostenbeitrag € 10,– (inkl. Buffet)

Ort: KosmosTheater, Siebensterngasse 42, 1070 Wien

Moderation: Petra Unger

Do, 7.3., 20 Uhr „Der lange Arm der Kaiserin“, Film von Susi Riegler
Aufklärung ist ein Tabu. Verhütung ist ein Tabu. Schwangerschaftsabbruch ist ein Tabu. Worüber wird dann überhaupt noch geredet?
Im Anschluss Podiumsdiskussion mit Susi Riegler, Brigitte Hornyik, Sarah Diehl u.a.
Eintritt frei.

Fr, 8.3., 20 Uhr Wählen.Frauen.Stimmen.
Interaktiver Workshop der Plattform 20000frauen zu den Themen der Zurichtungen im prekären Leben, der Sorgerechte ohne Pflichten, der Ausschlüsse durch rassistische Gesetzgebungen und der Widerstandsformen im Wahljahr 2013.
Fortsetzung: 9.3., 13.00 Uhr, im Café 7Stern.
Eintritt frei.

Sa, 9.3., 20 Uhr Fest wider die Verfügbarkeit
Spoken Word mit den Slammerinnen Yasmin Hafedh und Clara Felis, Weltmusik mit Jelena Popržan/Ljubinka Jokic’/Lina Neuner/Maria Petrova – drei Stimmen, vierzehn Saiten, zwei Bögen plus Percussion und Drums.
Djane Kollektiv Brunnhilde.
Unkostenbeitrag € 10,– (inkl. Buffet)

Besessene Frauen im Kosmostheater 2013

Besessene Frauen im Kosmostheater 2013


alle Fotos: ©Bettina Frenzel

7. März 2013 More

Bildergalerie 14.2.2013 One Billion Rising

One Billion Rising, V-Day 14.2.2013One Billion Rising, V-Day 14.2.2013One Billion Rising, V-Day 14.2.2013One Billion Rising, V-Day 14.2.2013One Billion Rising, V-Day, 14.2.2013One Billion Rising, V-Day, 14.2.2013One Billion Rising, V-Day, 14.2.2013One Billion Rising, V-Day, 14.2.2013One Billion Rising, V-Day, 14.2.2013One Billion Rising, V-Day, 14.2.2013One Billion Rising, V-Day, 14.2.2013One Billion Rising, V-Day, 14.2.2013One Billion Rising, V-Day, 14.2.2013One Billion Rising, V-Day, 14.2.2013One Billion Rising, V-Day, 14.2.2013One Billion Rising, V-Day, 14.2.2013One Billion Rising, V-Day, 14.2.2013
Alle Fotos: ©Bettina Frenzel

14. Februar 2013 More

One Billion Rising, 14. Februar 2013, V-Day

progress – Magazin der Österreichischen Hochschülerschaft zu „One Billion Rising“
Hier nachzulesen!

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Fotos von One-Billion-Rising hier:

One Billion Rising, V-Day, 14.2.2013

Bilder von One-Billion-Rising, Fotos: ©Bettina Frenzel

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Die Plattform 20000frauen beteiligt sich nach Kräften an der One Billion Rising – Aktion gegen Gewalt an Frauen!
Am 14. 2. finden von Vorarlberg bis zum Burgenland an mindestens 15 Orten Aktionen im Kontext von One Billion Rising statt. Das ist ganz schön beeindruckend oder wie eine Freundin sagte: „Das wird was werden, sisters!“
Hier eine Landkarte mit den entsprechenden Eintragungen.

Details zu den einzelnen Veranstaltungen findet ihr unter: onebillionrising.org und hier könnt ihr die ganze Sache im globalen Maßstab sehen.

Hier eine Liste der gemeldeten Veranstaltungen, zum Weitersagen, oder auch, um selbst noch aktiv zu werden:

Bregenz: Aktion um 14.30
Dornbirn: Tanzfest am Marktplatz, 15.00
Eisenstadt: Flashmob in der Hauptstr. 35 um 17.00
Fürstenfeld: Aktion am Hauptplatz um 17.00
Gmunden: Tanz und Flashmob am Rathausplatz um 17.00 (ganz herzliche Grüße an die Frauen vom Frauenforum Salzkammergut :-))
Graz: Tanz-Flashmob am Hauptplatz um 17.00
Graz: Practice Yoga, Be a Strong Woman am Eisernen Tor um 20.00
Gries/Sellrain: Bergfrauen tanzen auf der Juiffenalm um 16.00
Hohenems: Kundgebung am Schlossplatz, 16.30
Imst: Dancing for Peace in Freedom in der Kramergasse um 17.00
Klagenfurt: Dancing to Free Women’s Power um 13.18 (?) am Europaplatz
Linz: Aktion am Martin Luther-Platz um 12.00
Salzburg: Treffpunkt in der Linzergasse um 17.00, danach Flashmob am Anton Neumayr-Platz um 19.00
Wels: Flashmob am Stadtplatz um 19.30
Wien: Kundgebung, Tanz, Reden, Trommeln u.v.a. vor dem Parlament von 17.00-20.00

Ein höchst beeindruckendes und nahe gehendes Video ist hier abrufbar.

Einige Facts zur Situation in Österreich und global:

Gewalt an Frauen gibt es nicht nur in Indien, sondern auch in Österreich: Die jährlich zunehmende Zahl der Frauenmorde ist nur die Spitze des Eisbergs. Dazu kommt eine Frauen verachtende sexistische Kultur, die keinen Respekt vor der körperlichen und psychischen Integrität von Frauen hat. In Zahlen gegossen ergibt das folgendes Bild:
Jede fünfte Frau in Österreich wird von ihrem Partner misshandelt.
Das Innenministerium belegt, dass österreichische Frauen jährlich 300.000 Mal Opfer familiärer Gewalttaten sind.
Bis zu 15% der Frauen werden zu sexuellen Handlungen gezwungen.
Jede siebte Frau gibt an, seit ihrem 16. Lebensjahr bereits strafrechtlich relevante Übergriffe erlebt zu haben. Insgesamt hat ein Viertel der Frauen physische /sexuelle Gewalt erlebt.
Jede dritte Frau wird in ihrem Leben einmal vergewaltigt / geschlagen / zum Beischlaf gezwungen oder misshandelt.
Das österreichische Gewaltschutzgesetz ist zwar international vorbildlich, andererseits wird es durch andere Gesetze tendenziell ausgehöhlt, z.B. wenn die neue Obsorgeregelung Frauen den anhaltenden Kontakt zum Kindesvater gegen ihren Willen abverlangt.
Weltweit gesehen sind die Zustände ebenfalls alarmierend: Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist laut WHO eines der größten Gesundheitsprobleme. Laut EU-Europarat ist das Risiko einer Frau im Alter von 16 bis 44 Jahren durch familiäre Gewalt zu sterben faktisch größer als durch Verkehrsunfälle. Global betrachtet werden beinahe 70 Prozent aller weiblichen Mordopfer von ihren männlichen Partnern ermordet. Jährlich werden weltweit 2-3 Millionen Frauen getötet – aufgrund ihres weiblichen Geschlechts.

Aus dem Aufruf der Grazer Frauenbeauftragten zur Aktion in Graz
Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt.
Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird . ein unfassbares Gräuel.
Am 14. Februar 2013 lädt der V-Day eine Milliarde Frauen dazu ein, raus zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Eine Milliarde Frauen – und Männer – überall auf der Welt. Wir zeigen der Welt unsere kollektive Stärke und unsere globale Solidarität über alle Grenzen hinweg. Zeig auch Du der Welt am 14. Februar 2013, wie EINE MILLIARDE aussieht. Am 14. Februar sieht sie aus wie eine REVOLUTION.
Macht alle mit!

Das Programm für den V-Day in Wien

10:00
Pressekonferenz im Presseclub Concordia
16:00
Theater der Unterdrückten, Performance am Columbusplatz, Truppe kommt nachher zum Parlament
16:30
Flash Mädchencafé, Zieglergasse 34, kommen anschl. zum Parlament

Voraussichtlicher Ablauf der Veranstaltung beim Parlament

16:30 Aufbau
Techniker sind vor Ort, alle die einen Techniker benötigen sollen mit diesem Kontakt aufnehmen

17:00 Beginn
Trommeln 1
Anmoderation Ulrike/Judith/Petra
Walzer (Tanzschule Stanek)
Redeblock, 1 Minute Statements „Why I am rising“
Trommeln 2 und Tanz
Margaret Carter singt „I am a Women“
Trommeln 3
Maria Stern singt 2-3 Lieder, politische Texte
Aiko tanzt vor, alle tanzen mit (siehe obr-Video auf fb, Debbie Allen)
Aminate singt obr-Song „Break the Chain“ (Text und Video im Internet)
5 Rhythmen Welle, alle können mittanzen, endet in Stille
Trommeln

19:30 Ende und Abbau

Anschließend Chill out, wo auch immer!

12. Februar 2013 More

Refugee Camp Vienna 24.11.2012 bis heute

16. Februar 2013, 14 Uhr Westbahnhof

Demo: February 16th – We demand our rights! / 16. Februar – Gleiche Rechte für alle!

 

Solidaritätserklärung

Die Plattform 20.000 Frauen schließt sich der Solidaritätserklärung des Vereins Forum Feministische Zukunft an und unterstützt die Forderungen des Wiener Refugee-Camp und ruft Politiker*innen zu Verhandlungen mit Refugees über Änderung der Asyl- und Fremdengesetze auf.
In mehreren Städten Europas, schließlich auch in Wien, haben sich 2012 Protestbewegungen von Geflüchteten und Aktivist*innen formiert.
Diese Bewegungen wehren sich gegen die europäischen Grenz-, Asyl- und Migrationspolitiken, die Leben, Sicherheit und Existenz der meisten jener bedrohen, die sich auf den Weg nach Europa gemacht haben.
Wir begrüßen, dass sich auch in Österreich Geflüchtete selbst organisiert zusammengeschlossen und ihre Forderungen artikuliert haben.
Nicht für warme Betten und warmes Essen kämpfen die Protestierenden, wie einer ihrer Sprecher* sagt, sondern für eine grundsätzliche Änderung der Asyl-und Fremdengesetze in Österreich.
Wir stellen uns hinter diese Forderungen und rufen die verantwortlichen politischen Akteur*innen auf, die Geflüchteten als politisch handelnde Bürger*innen zu respektieren und mit ihnen Verhandlungen zu ihren Forderungen aufzunehmen.
Wir solidarisieren uns mit der Wiener Refugee-Camp-Bewegung und finden, dass es längst an der Zeit ist, dass die innerhalb und außerhalb von Europa von Geflüchteten, Flüchtenden und Aktivist*innen geäußerte Kritik an einem unmenschlichen EU-Asylregime so lautstark und sichtbar wird, dass sie in den öffentlichen Diskurs und die EU-Gesetzgebung richtungswechselnd Eingang findet.
Wir solidarisieren uns mit allen Geflüchteten, und besonders mit allen Mädchen*, Frauen*, lesbischen, schwulen, bi-/trans-/intersexuellen und queeren Menschen, die sich – oft mit besonderen Schwierigkeiten oder Benachteiligungen konfrontiert – auf den Weg nach Europa gemacht haben oder hier ihre Menschenrechte beanspruchen.
Das Forum Feministische Zukunft FFZ ist der Verein der Absolventinnen* des Rosa-Mayreder-Colleges, das rund 200 Frauen besucht haben.
Die Plattform 20.000 Frauen wurde anlässlich des 100. Jahrestages der ersten Frauendemonstration auf der Wiener Ringstrasse ins Leben gerufen und setzt sich für die Verwirklichung von Frauen- und Menschenrechten im weitesten Sinne ein.

 

Bitte unterzeichnen und weiterleiten!

Petition für den uneingeschränkten Arbeitsmarktzugang für Asylwerber_innen und Aufruf an die Sozialdemokratie, sich damit auseinanderzusetzen.

http://arbeitsmarktzugang.at/

 

Zur Lage des

Refugee Protest Camp Vienna

Zum Weiterleiten: Refugee Protest – We will rise!
Betreff: Jeden Donnerstag um 16h Demo Refugee Protest

Jeden Donnerstag um 16h werden wir wieder demonstrieren, und wir werden noch mehr sein!

Start der angemeldeten Demo: Votivpark- vor der Kirche (U2 Schottentor)
Nach den starken Demonstrationen vom 29.12. und 5.1. geht die Bewegung der Flüchtlinge weiter. Wir werden nicht aufgeben, bis die Forderungen der Refugees erfüllt sind!
Wir lassen uns nicht spalten!
Solidarität mit den Hungerstreikenden!
You cannot silence us!
Every thursday at 4p.m., we’ll march again, and we’ll be even more!
demo-route announced at the police starts at: Votivpark- in front of the church (U2 Schottentor)

We will not be divided! Solidarity with the Hunger strike! You cannot silence us!

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29.12.2012: Das FlüchtlingsCamp im Votivpark wurde nachts gegen 4 Uhr früh von der Polizei geräumt.
Kommentar von Irene Brickner, derStandard.at, 29.12.2012

——-

Zur Unterstützung des

Refugee Protest Camp Vienna

Aktivistinnen der Plattform 20.000frauen.at haben sich am vergangenen Samstag, 1.12.2012 auf dem Refugee-Camp zur solidarischen Unterstützung der Forderungen der Flüchtlinge und ihrer Demonstration getroffen. Sie brachten Decken und eine Spende in Höhe von 300 Euro mit in der Hoffnung, einen kleinen Beitrag für eine menschenwürdige Behandlung von Flüchtlingen in unserem Land geleistet zu haben, dem sich noch viele Menschen anschließen werden.

Weblog des Refugee Camps hier!

refugeecamprefugeecamprefugeecamp

Unterzeichnet die Unterstützungserklärung hier!
*Erklärung zur Unterstützung der protestierenden Flüchtlinge*

Die Flüchtlinge sind am 24. November von Traiskirchen nach Wien marschiert, um auf ihre politische Anliegen aufmerksam zu machen. Seit Samstagabend haben sie ein Protestlager im Sigmund-Freud-Park errichtet. Im Zentrum der Bundeshauptstadt ergreifen sie das Wort, um endlich für sich selbst zu sprechen.
Mit ihrer Initiative machen sie darauf aufmerksam, dass im Asylverfahren sowie im System der Grundversorgung große Mängel herrschen. Obwohl sie einen prekären legalen Status haben und von Abschiebung bedroht sind, kämpfen sie für ihre grundlegenden
Menschenrechte. Sie protestieren gegen undurchschaubare Asylverfahren, verschärfte Gesetze und erheben folgende Forderungen für menschenwürdige Lebensbedingungen:
In Bezug auf die Verbesserungen im Asylverfahren fordern sie eine bessere Qualifikation der DolmetscherInnen, Zugang zu Informationen und Rechtsberatung in ihrer Sprache, eine raschere Verfahrensabwicklung, die Anerkennung des Flüchtlingsstatus und das Recht auf Familienzusammenführung. Sie sind gegen die Überstellungen in isolierte Unterkünfte und sagen Nein zu Abschiebungen.
Darüber hinaus fordern sie den Zugang zum Arbeitsmarkt während des Asylverfahrensprozesses.
Für die Verbesserung des Grundversorgungssystems fordern sie besseren Zugang zur Gesundheitsversorgung, die Begleitung durch
DolmetscherInnen bei Arztbesuchen, ausreichendes und gesundes Essen, bessere Arbeitsbedingungen in Traiskirchen, den Schulbesuch für Kinder in regulären, österreichischen Schulen, Zugang zu modernen Kommunikationsmitteln (Internet, internationale Fernsehsender etc.) und mehr Angebote an deutschen Sprachkursen und beruflicher Ausbildung.

*Wir möchten mit dieser Erklärung dazu beitragen, breite Unterstützung für die Forderungen der Flüchtlinge anzuregen. Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit ihrem Akt der Zivilcourage und ihrem Kampf für mehr Rechte und Demokratie.*

Wir hoffen, dass viele internationale wie lokale UnterstützerInnen ihre Solidarität zeigen und die Unterstützungserklärung unter
http://refugeecampvienna.noblogs.org/petition/ unterzeichnen und weiterverbreiten.
/For an english version of the declaration of support and solidarity with the refugees in protest in vienna please visit
http://refugeecampvienna.noblogs.org/petition//

 


Flyer zum Downloaden!

8. Februar 2013 More

Stellungnahmen zur Wehrpflichtdebatte 2013

Nochmal Wehrpflicht: Brigitte Hornyik in der Kleinen Zeitung vom 18.1.2012

Artikel Kleine Zeitung, 18.1.2013

Artikel als pdf

 

Gute Nachricht! Es gibt eine Petiton für eine DRITTE FRAGE bei der Volksabstimmung:


„Sind Sie für die Abschaffung des Bundesheeres und eine aktive Friedenspolitik?“

Zur Zeit ist dieser Vorschlag im Petitionsausschuß in Behandlung und kann während dieser Zeit online unterstützt werden.
Die Petition wurde vom Internationalen Versöhnungsbund, der ARGE Wehrdienstverweigerung und der AUGE-UG beim Parlament eingereicht.
Alle, die mit den zur Abstimmung stehenden Fragen nicht einverstanden sind, könnten eine Stimme für Friedenspolitik abgeben:

Hier der Link:
www.parlament.gv.at
 

9.1.2013

Unsere Verfassungsrechtlerin Brigitte Hornyik im Standard zu „Frauen und Heer: Entscheidung gefallen“

 

24. Januar 2013 More

Bildergalerie Flashmob Obsorge

Flashmob gegen gemeinsame Obsorge durch GerichtsurteilFlashmob gegen gemeinsame Obsorge durch GerichtsurteilFlashmob gegen gemeinsame Obsorge durch GerichtsurteilFlashmob gegen gemeinsame Obsorge durch GerichtsurteilFlashmob gegen gemeinsame Obsorge durch GerichtsurteilFlashmob gegen gemeinsame Obsorge durch GerichtsurteilFlashmob gegen gemeinsame Obsorge durch GerichtsurteilFlashmob gegen gemeinsame Obsorge durch GerichtsurteilFlashmob gegen gemeinsame Obsorge durch GerichtsurteilFlashmob gegen gemeinsame Obsorge durch GerichtsurteilFlashmob gegen gemeinsame Obsorge durch GerichtsurteilFlashmob gegen gemeinsame Obsorge durch Gerichtsurteil

20. November 2012 More

Bildergalerie „Enquete Frauen.Körper.Politiken“, 5.11.2012

Enquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.PolitikenEnquete Frauen.Körper.Politiken

6. November 2012 More

Frauenenquete 2012 „Frauen. Körper. Politiken“

am 5. November 2012

im

Bundesministerium für Gesundheit
Radetzkystraße 2, 1030 Wien

Einladung zur Frauen-Enquete als pdf zum Download

Einladung Enquete
Nach dem großen Erfolg der Enquete „Arbeit.Neu.Denken“ 2011 (nachlesen) widmete sich die Plattform gemeinsam mit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek dem Thema Frauen. Körper. Politiken.

Keynotes:
Lisbeth N. Trallori
»Die ungelöste Körperfrage«. In ihrem Beitrag widmet sich Lisbeth N. Trallori der Transformation von Dominanzverhältnissen über weibliche Körperlichkeit: Ausgehend von nationalstaatlichen Bevölkerungspolitik/en und der Vernutzung des Frauenkörpers
spannt sich der historische Bogen bis zur aktuellen neoliberalen Strategie eines selbstregulierten Körperregime.
Lisbeth N. Trallori ist feministische Wissenschafterin, lehrt Frauen- und Geschlechterforschung an den Universitäten Wien, Graz, Klagenfurt.
Marie-Luise Angerer
»Am Anfang war die Technik: Körper Politik Medien«. Seit den 1990er Jahren ist der Körper in Theorie und Praxis wieder ins Zentrum von Intervention und »Wahrheit « gerückt: nicht mehr kritisch hinterfragt, wie in den 70er Jahren durch feministische Theorie und Politik, sondern enthusiastisch inszeniert als Mittelpunkt eines konsumorientierten kapitalistischen Marktes. Seitdem wird in die Körper der Industrieländer investiert, während andere Körper mehr und mehr zum Ersatzlager umfunktioniert worden sind. Körper, Gesundheit und Politik erweisen sich vor diesem Hintergrund als prekäre Praxis eines lebendigen Einsatzes.
Marie-Luise Angerer ist Professorin für Medien- und Kulturwissenschaften/Gender an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Workshops:
a) Ulli Weish »Der Konsumkörper. Geschlechterdarstellungen in der medialen Populärkultur«
b) Jutta Zagler »Spieglein, Spieglein, an der Wand …
kritische Auseinandersetzung mit den Frauenbildern und Schönheitsidealen
von Mädchen und jungen Frauen«
c) Bettina Weidinger »Weibliche Sexualität – zwischen Vermarktung und der Sehnsucht nach Genuss«
d) Marissa Lobo und Galia Stadlbauer-Baeva »Körperpolitiken im (Frauen)Migrationsdiskurs aus der Perspektive einer Nicht-Westlichen
Ästehtik«
e) Anna Bergmann »Die Medizinierung der Empfängnisverhütung und der Geburt«
f) Irmtraud Voglmayr »Alternde Körper im Spiegel des
gesellschaftlichen Körperkultes«

Bildergalerie von der Enquete: alle Fotos ©Bettina Frenzel

Enquete Frauen.Körper.Politiken

Enquete Frauen.Körper.Politiken, 5.11.2012

6. November 2012 More

Feministisches Satiremagazin Nr.3: Heute.morgen

Erscheinungsdatum: 5. November 2012

Heute.morgen in A3 zum Download!

Heute.morgen in A4 zum Download!

 

Fakten zu Fakes:

S.8: Der Besuch der alten Dame

S.6: Liebes Tagebuch

S.6: Liebes Tagebuch

S.6: Liebes Tagebuch

S.3: G‘sunde Tetschn-Debatte

S.6: Korruption Teil XXII: U-Ausschuss Stopp

S.6: Korruption Teil XXII: U-Ausschuss Stopp

S.8: Der Besuch der alten Dame

S.8: Der Besuch der alten Dame

S.8: Der Besuch der alten Dame

S.4: Balkoni-Urteil gefällt

S.4: Balkoni-Urteil gefällt

S.4: Balkoni-Urteil gefällt

S.4: Balkoni-Urteil gefällt

S.3: Glückwunsch Frauenpartei

 

1. November 2012 More

Obsorgedebatte

Interview

von Claudia Aurednik mit Irma Zenacek und Brigitte Hornyik für progress, Magazin der österreichschen Hochschülerschaft:
„Da werden Gewalttäter bedient.“

“_*Flashmob

gegen die gemeinsame Obsorge durch Gerichtsurteil!*_
_*Dienstag, 20.11., 13h30, vor dem Parlament*_

Video vom Flasmob

Berichterstattung auf dieStandard.at

Bilder vom Flashmob (©Bettina Frenzel)

Flashmob gegen gemeinsame Obsorge durch Gerichtsurteil verordnet

Flashmobfotos ©bettina frenzel

An diesem Tag findet um 14h ein ExpertInnen-Hearing zum neuen Kindschafts- und Namensrecht statt. Kernpunkt: Gemeinsame Obsorge soll auch gegen den Willen z.B. der Mutter durch Gerichtsurteil erzwungen werden können. Wie soll das gehen? Die Bedenken, die zahlreiche Organisationen dagegen in der Begutachtung vorgebracht haben, wurden nicht berücksichtigt. Die Plattform 20000 Frauen ruft daher zu einer Aktion vor dem Parlament auf: Wir werden zeigen, wohin richterlich angeordnete Gemeinsamkeit führen kann!

Kommt und protestiert – jede Stimme zählt!

Presseaussendung dazu: Hier zum Download
————————————————————————–
Keine gerichtlich verordnete gemeinsame Obsorge…
…wenn Eltern sich streiten oder nichts mehr miteinander zu tun haben wollen!

Neuer Gesetzesentwurf in Begutachtungsphase
Derzeit wird das Kindschafts- und Namenrecht reformiert und in Zusammenhang damit  auch die Obsorge neu geregelt. Der Gesetzesentwurf befindet sich gerade in der Begutachtungsphase, siehe:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/ME/ME_00432/index.shtml

Gerichtlich verordnete gemeinsame Obsorge
Am 10.10.12 präsentierten die Ministerinnen Gabriele Heinisch-Hosek und Beatrix Karl den neuen Gesetzesentwurf. Dieser beinhaltet u.a., dass bei strittigen Scheidungen und bei nicht-verheirateten Eltern die gemeinsame Obsorge auch gegen den Wunsch eines Elternteils von Gerichten angeordnet werden kann. Damit werden den Gerichten sehr komplexe und sensible Bereiche betreffende Prüfungsverfahren zugemutet, obwohl sie derzeit schon massiv unter Personalmangel leiden, und davon auszugehen ist, dass Richter und Richterinnen auf Grund ihrer Ausbildung keine Fachleute in familiären Fragen sind.

Negative Auswirkungen – Gewalt, Traumatisierung
Das Gericht kann künftig die gemeinsame Obsorge für sechs Monate anordnen, wenn die miteinander in Streit liegenden Elternteile keine gemeinsame Vereinbarung treffen. Viele Fraueneinrichtungen schlagen hier Alarm. Bei Gewaltbeziehungen ist der Schutz vor dem Gewalttäter das vorrangige Ziel nach der Trennung. Die im Gesetz vorgesehene Regelung prolongiert hingegen die Gewalt. Müttern und ihren Kindern wird zugemutet, sich mit gewalttätigen Männern und Vätern, die das alleinige oder gemeinsame Sorgerecht beantragen, auseinanderzusetzen (Familien-, Eltern- und Erziehungsberatung kann angeordnet werden). Nach Meinung von ExpertInnen wie PsychotherapeutInnen wird sich eine gerichtlich verfügte gemeinsame Obsorge im Konfliktfall keinesfalls zum Wohle des Kindes auszuwirken. Es wird ein drastisches Ansteigen an traumatisierten Kindern und Jugendlichen befürchtet.
„Ein gewalttätiger Partner und Vater hat vor allem im Sinne des Schutzes des Kindeswohls seinen Anspruch auf das Sorgerecht verwirkt. Das muss in den neuen Regelungen des Familienrechts garantiert sein.” (Verein Autonomer Österreichischer Frauenhäuser, Presseaussendung 12.10.12)

Veränderungen im vorliegenden Gesetzesentwurf gefordert
Im Gesetzesentwurf ist ein wesentlicher Aspekt – die Frage nach der Verantwortung für Betreuung und Erziehung der Kinder v o r der Trennung – nicht entsprechend berücksichtigt. Es muss gewährleistet sein, dass dieser Punkt in richterlichen Entscheidungen eine wichtige Rolle spielt.
Eine Lösung der Konflikte zwischen den Beteiligten ist anzustreben, noch b e v o r die Gerichte eingeschaltet werden – etwa in Form einer Schlichtungsstelle.
Die richterlich verordnete gemeinsame Obsorge darf nicht Gesetz werden! Wenn sich die Elternteile einig sind, brauchen sie weder Urteil noch Gericht, und bei Uneinigkeit und Konflikten ist es für alle Beteiligten besser, wenn ein Elternteil allein verantwortlich ist. Gerade Kinder und Jugendliche brauchen eine klare Orientierung, wer Entscheidungen trifft!

Politisches Engagement jeder/jedes Einzelnen ist gefragt
Am 5. 11. endet die Begutachtungsfrist. Danach wird das Gesetz ehest möglich beschlossen. Jede einzelne Stimme dagegen zählt – deponiert diese bei möglichst vielen einflussnehmenden Politikerinnen!
Sollte die gemeinsame Obsorgeregelung nicht entschärft werden, rufen wir für den Tag der Beschlussfassung im Ministerrat zu einer Protestaktion am Ballhausplatz auf! (Infos dazu auf der Website)

Position der Plattform 20000frauen zum Gesetzesentwurf

Begutachtungsentwurf und Stellungnahmen auf den Parlamentsseiten

Text aus „Volksstimme“, Ausgabe Oktober 2012

Aktuell entstandener Blog zum Thema und zum Mitreden: Mütter ohne Rechte

Praxisbeispiele: Obsorge und Besuchsrecht, Beratungspraxis

Text vom Frauenforum Gänserndorf zur Gemeinsamen Obsorge

Flugblatt zum Download: Flugblatt gemeinsame Obsorge


Obsorge und Frauenrecht: Die Zweifel bleiben, Christa Pölzlbauer / Kommentar der anderen, Der Standard vom 4.11.2012

Stellungnahme des Österreichischen Frauenrings
Presseaussendungen zur Obsorge-Frage

Aktuelle Presseaussendung des Österreichischen Frauenrings zur Einigung in Sachen Obsorgeregelung, 10.10.2012

Vom Verein AÖF:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121012_OTS0133

Bundesverband Österr. Kindesschutzzentren:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121010_OTS0267

Die Grünen:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121010_OTS0190

SPÖ/Andrea Mautz:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121010_OTS0135

17. Oktober 2012 More

Position der Plattform 20000frauen zum Gesetzesentwurf betreffend gemeinsame Obsorge

Positionen zum Entwurf eines Bundesgesetzes, mit dem das Kindschafts- und Namensrecht im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch, das Außerstreitgesetz, das Ehegesetz, das Justizbetreuungsagentur-Gesetz, das Rechtspflegergesetz, das Gerichtsgebührengesetz und das Bundesgesetz zur Durchführung des Übereinkommens vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung geändert werden (Kindschafts- und Namensrechts-Änderungsgesetz 2012 ­ KindNamRÄG 2012)

(Ende der Begutachtungsfrist: 5. November, geplantes Inkrafttreten: 1.Februar 2013)

Der  am 10.10 präsentierte  Entwurf des KindNamRÄG 2012 ist nicht der bahnbrechende familienrechtliche Wurf, als der er der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der Entwurf enthält hinsichtlich des Namensrechts, der Definition des Kindeswohls, der Wohnsitzregelung, des Vaterschaftsanerkenntnisses, der Verwaltung von Mündelgeld und im Verfahrensrecht  zweifellos zu begrüßende Neuerungen. Die weitere Gleichstellung ehelicher und unehelicher Kinder sowie die Berücksichtigung der Situation so genannter „Patchwork Familien“ durch Stärkung der Rechte der Lebensgefährten, die nicht leibliche Elternteile sind, sind ebenfalls Schritte in Richtung eines moderneren und realitätsnäheren Familienrechts.

Die vorgesehene Regelung der  Obsorge begegnet jedoch großen Bedenken, hier insbesondere die Möglichkeit einer gerichtlichen Verfügung einer gemeinsamen Obsorge auch gegen den Willen eines Elternteils.

Im Einzelnen:

Namensrecht:  Der Wegfall der Subsidiarität des Vaternamens sowohl beim Familiennamen der Ehegatten als auch beim Namen des Kindes und der Ersatz durch den Mutternamen (beim Kind) bzw die Festlegung, dass hinsichtlich des Namens der Ehegatten  jede/r ihren/seinen Namen behält, wenn keine Einigung erfolgt (s §§ 93 f, 155 Abs 2), ist zu begrüßen.

Die ausführliche Definition des Kindeswohls berücksichtigt sowohl direkte als auch indirekte Gewalt sowie die Verpflichtung  der/des Lebensgefährten/in (§ 139 Abs 2) eines Elternteils  zum Schutz des Kindeswohls;  insofern sind bei der vorliegenden Fassung viele Forderungen und Bedenken, die im Vorfeld der Erstellung des Entwurfs von Frauenorganisationen und anderen Institutionen (Frauenhäuser,  Frauenberatungsstellen, Jugendämter, Kinder- und Jugendanwaltschaft, Frauenring, Verein Österreichischer Juristinnen, Anwältinnen, Richterinnen, Expertinnen) geäußert wurden, umgesetzt worden.

Ebenso bei der Wohnsitzregelung:  Hier wurden ausreichende Vorkehrungen getroffen, um Kindesentführung bzw Gezerre um Wohnsitzverlegungen zu vermeiden (s § 162). Dass die Forderung nach einer so genannten „Doppelresidenz“ nicht umgesetzt wurde ist zu begrüßen.

Die neu eingeführten Regelungen zum Vaterschaftsanerkenntnis und Mündelgeld (stärkere Absicherung) sind ebenfalls zu begrüßen.

Obsorge:

Bei der Regelung der Bestimmung gemeinsamer Obsorge nichtverheirateter Eltern vor dem Standesamt wurde befürchtete Rechtsschutzdefizit dadurch abgemildert, dass nunmehr das  persönliche, wenn auch nicht gleichzeitige Erscheinen beider beim Standesamt erforderlich ist (nicht mehr die bloße Übergabe eines zB auch von der Mutter unterschriebenen Formulars)  und der Widerruf binnen acht Wochen möglich ist (s § 177 Abs 2). Diese Regelung erscheint nun in Hinblick auf Rechtsschutzdefizite von Müttern im Wochenbett und ihrer oft besonderen psychischen Verfassung knapp nach der Geburt bzw Migrantinnen mit uU beschränkten Sprachkenntnissen weniger bedenklich. Ob sich die intendierte Verwaltungsvereinfachung – Geburtsanzeige, Namensfestlegung und Obsorgeregelung in einem vor derselben Behörde – in der Praxis bewährt und nicht doch frisch entbundene Mütter dadurch hinsichtlich der Bestimmung der Obsorge zu sehr unter Druck gesetzt werden können, wird sich zeigen. Hinsichtlich der Ausbildung der bis jetzt noch nie mit Sorgerechtsfragen konfrontierten StandesbeamtInnen werden jedenfalls zusätzliche Bildungsmaßnahmen nötig sein. Es bleibt zu hoffen, dass die erforderlichen Ressourcen hierfür zur Verfügung gestellt werden. In streitigen Fällen wird allerdings auch in Zukunft die Anrufung des Gerichts unvermeidlich sein.

Aus der Sicht zahlreicher Frauenorganisationen  – zB Frauenring, autonome Frauenhäuser, Frauenberatungsstellen, Verein Österreichischer Juristinnen – bestehen gegen die Obsorge-Regelung in den §§ 179 und 180 schwere Bedenken:

Nach diesen Bestimmungen soll – wie bereits seit 2001 – die gemeinsame Obsorge beider Elternteile nach der Trennung weitergelten;  eine Vereinbarung über die Obsorge ist vorzulegen. Bei Nichteinigung kann vom Gericht eine vorläufige Anordnung für sechs Monate – so genannte „Abkühlphase“ – getroffen werden. Anschließend kann allenfalls die gemeinsame Obsorge gerichtlich verfügt werden, alles unter Berücksichtigung des Kindeswohls.

Bereits in den Jahren 1999/2000 wurden von Frauenseite grundsätzliche Bedenken gegen das Institut der gemeinsamen Obsorge geäußert. Hauptargument: wenn sich die Elternteile einig sind, brauchen sie ohnehin weder Urteil noch Gericht, und bei Uneinigkeit und Konflikten ist es für alle Beteiligten besser, wenn eine/r allein verantwortlich ist. Gerade Kinder und Jugendliche brauchen eine klare Orientierung, wer Entscheidungen trifft.

Auch jetzt stellt sich die Frage, ob eine gerichtlich verfügte gemeinsame Obsorge im Konfliktfall wirklich zum Wohl des Kindes ist und wie das in der Praxis funktionieren soll. Eine Verschärfung der ohnehin schon schwierigen Situation nach Trennungskonflikten ist jetzt mehr denn je zu befürchten. PsychotherapeutInnen befürchten ein drastisches Ansteigen der  Anzahl traumatisierter Kinder und Jugendlicher.

In den Erläuternden Bemerkungen (Seite 4, vierter Absatz) wird zudem  die unbewiesene Behauptung aufgestellt, dass sich die 2001 eingeführte gemeinsame Obsorge nach der Scheidung in der Praxis bewährt hätte. Die in diesem Zusammenhang zitierte Evaluationsstudie erhebt lediglich faktische Zahlen und schließt daraus auf die Akzeptanz. Eine Erhebung der Auswirkungen auf die emotionale und faktische Situation der Beteiligten bzw den Verlauf von Sorgerechtsverfahren einschließlich dessen, was im Vorfeld in den Familien passiert, fehlt gänzlich.

Eine so weitgehende Ermöglichung der gemeinsamen Obsorge ist auch im Lichte der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofes und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nicht erforderlich; hier wurde lediglich die Möglichkeit für nicht verheiratete Väter eingefordert, das ursprüngliche alleinige Sorgerecht der Mutter eines unehelichen Kindes gerichtlich überprüfen zu lassen; das Fehlen entsprechender Regelungen verstoße gegen den Gleichheitssatz und diskriminiere so die Väter unehelicher Kinder.

Sollten die angeführten Bestimmungen in dieser Form mit 1.2.2013 in Kraft treten, wären diese baldigst zu evaluieren: Hiezu sollte eine wissenschaftliche Studie, basierend auf seriösem Faktenmaterial durchgeführt werden. Diese Studie sollte einen Drei-Phasen-Vergleich enthalten: Auswirkungen der alleinigen Obsorge eines Elternteils vor 2001, Auswirkungen der seit 2001 eingeführten gemeinsamen Obsorge in der bis 2013 geltenden Fassung, Auswirkungen der Neufassung durch das KindNamRÄG 2012. Ob die erwähnte Abkühlphase Verfahren verlängert oder verkürzt – in der Praxis wird voraussichtlich beides vorkommen – und wie sich die Abkühlphase auf die Beteiligten auswirkt sollte ebenfalls im Rahmen einer solchen Studie erhoben werden.

Der Ersatz der Besuchsrechte durch neu geregelte Kontaktrechte in den §§ 186 ff wird hingegen  positiv bewertet, Rechte der Kinder werden hier ausdrücklich berücksichtigt (zB können über 14jährige Kontakt verweigern, s § 108 Außerstreitgesetz), eine Einschränkung bei Gewalt (s § 187 Abs 2) und Kontaktrecht Dritter (also zB Lebensgefährten, Berücksichtigung von patchwork-Familien) sind vorgesehen.

Ebenso wird der Ausbau der Informations- und Äußerungsrechte, und der vorgesehene  Entfall dieser Rechte bei Nichtwahrnehmung persönlichen Kontakts (s § 189) begrüßt; der schwierigen Situation von Kindern, deren nichtsorgeberechtigter Elternteil seine Pflichten nicht wahrnimmt, wird dadurch besser Rechnung getragen.

Hinsichtlich der Adoption ist der große Durchbruch in Richtung Modernität doch nicht gelungen: Eine gemeinsame Adoption ist nach wie vor nur durch Ehepaare, nicht durch Lebensgemeinschaften bzw Eingetragene Partnerschaften ( s § 191) zulässig, allerdings kann eine Person mit Zustimmung ihres Ehegatten bzw Partners das Kind allein adoptieren.

Die Neuregelung im Bereich der Verfahren ist offenkundig um eine Entschärfung bemüht, wenn auch den Gerichtsverfahren keine Schlichtungsstellen vorgeschaltet wurden, wie ebenfalls diskutiert und gefordert. Positiv erscheinen die Regelung bezüglich der Durchsetzung von Sorgerecht und Kontakt –  keine Vollstreckung nach der Exekutionsordnung! – und die  ausführlichen Bestimmungen zur Wahrung der Privatsphäre. Der  Versuch der Abrüstung in gerichtlichen Rosenkriegen durch Familiengerichtshilfe bzw Besuchsmittler deutet wohl ebenfalls in Richtung Deeskalation, doch stellt sich auch hier die Ressourcen-Frage: Werden hier ausreichend Mittel zur Verfügung stehen? Wurde die Ressourcen-Frage ausreichend geklärt? Bei mangelnden Ressourcen in personeller und ausbildungsmäßiger Hinsicht die Gefahr, dass Familiengerichtshilfe und Besuchsmittler zu Alibi-Maßnahmen werden und dadurch Menschen, die ohnehin durch monate- bzw jahrelange Streitigkeiten und Verfahren bereits mit dem Rücken zur Wand stehen, dadurch zu zusätzlichen Terminen vergattert werden, die  mangels ausreichender personeller Ausstattung bzw Ausbildung der handelnden Personen nicht viel bringen.

Forderungen daher: Evaluierung, ausreichende Ressourcen und vor allem:

Keine gemeinsame Obsorge durch Gerichtsurteil gegen den Willen der Mutter!

15. Oktober 2012 More

aus „Volksstimme“ Oktober 2012

Gemeinsame Obsorge

Machtkampf ums Kind

Dass ein automatisch geltendes gemeinsames Sorgerecht auch automatisch bessere Eltern aus zankenden Ex-Partnern macht, ist zu bezweifeln. Vernunft lässt sich nicht per Gesetz verordnen.

Ja, es gibt sie, die Väter, die sich um ihren Nachwuchs kümmern, die (nicht nur finanziell) für ihr Kind sorgen, sondern die, karenziert oder nicht, die Windeln wechseln und nachts am Bett des kranken Kindes sitzen. Die eben auch die ganz vielen unangenehmen Seiten von Betreuungspflichten wahrnehmen, die also nicht nur Fußball mit dem Sohn spielen oder mit der Tochter den Schwimmkurs besuchen, sondern die umfassend das Wohl ihres Kindes im Auge haben und dafür keinen Richterspruch brauchen.

Aber ehrlich, diese Sorte Vater ist rar. Konkret: Selbst wenn Männer eine Auszeit nach der Geburt ihres Kindes nehmen, dauert das für 71,9 Prozent maximal ein halbes Jahr. Nur 6,4 Prozent der Männer unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit wegen des Kindes und nur 31 Prozent der Frauen bekommen bei der Kinderbetreuung Unterstützung durch den Partner. Im Jahresschnitt 2010 erhielten 44.524 Kinder einen Unterhaltsvorschuss (Statistik Austria), das heißt, väterliche Drückeberger sind nicht nur beim Kinderbetreuen, sondern auch bei den Alimentationszahlungen für den Nachwuchs auszumachen.

Nun gibt es ein Höchstgerichtsurteil, nach welchem auch Väter unehelicher Kinder ein Antragsrecht auf gemeinsame oder alleinige Obsorge haben. „Im Interesse des Menschenrechts auf Familienleben“ hat der Verfassungsgerichtshof dem österreichischen Gesetzgeber aufgetragen, bis Ende Jänner 2013 eine Reparatur des ABGB vorzunehmen. Der Österreichische Frauenrung, eine Dachorganisation von mehr als 40 österreichischen Frauenorganisationen, sagt NEIN zu einer weiteren Novellierung der Vertretungsrechte beider Elternteile in Richtung „automatischer gemeinsamer Obsorge“ – gerade nach strittiger Scheidung. In einer Stellungnahme an die Medien begründet Dr. Brigitte Hornyik, Vertreterin des Vereins Österreichischer Juristinnen im Vorstand des Frauenrings, weshalb:

„Erstens: Es sind die VäterRECHTLER, die immer nur auf ihre RECHTE pochen und gern auf unangenehme Betreuungspflichten (Stichworte kranke Kinder, durchhustete Nächte, Büffeln für Mathe, obwohl frau selbst schon nach Arbeit, Haushalt, kurz dem üblichen Alleinerzieherinnen-Alltag am Sand ist) vergessen! DESWEGEN wird von Frauenseite jetzt darauf hingewiesen, dass Sorgerecht nicht nur Recht, sondern auch Pflicht ist.
Zweitens: Es sind die Kampf-Väter, denen es wohl mehr um Macht als um das Kindeswohl bzw. ihre Beziehung zu den Kindern geht. Väter, die sich bereits während aufrechter Beziehung engagiert haben – und zwar im Alltag am Krankenbett, in den Sprechstunden usw., also im Bereich des nicht immer so rosigen und Glück bringenden Dienstleistungsunternehmens „Elternschaft“, werden nach einer Trennung sicher nicht ausgesperrt! Nur die, die ihre Vaterschaft erst vor dem Pflegschaftsgericht entdecken, sind nicht immer so willkommen …
Drittens: An ALLE: Die „gemeinsame Obsorge“ ist keine gemeinsame Obsorge, sondern das alleinige Vertretungsrecht der Mutter einerseits, des Vaters andererseits für das Kind – Stichwort: Unterschrift! In aufrechter Beziehung meist kein Problem, nach der Trennung meist schon: Mama meldet an, Papa meldet ab, Mama stellt einen Antrag, z.B. Reisepass, Papa zieht den Antrag zurück – na fein! Wohliges Kindeswohlgefühl macht sich breit! Wenn
sich Mama und Papa trotz Trennung wie vernunftbegabte Menschen verhalten, miteinander gerade über die Kinder reden, sind die rechtlichen Rahmenbedingungen zweitrangig – aber wehe, wenn nicht! Dann kann jede simple Unterschriftsleistung zum Nebenschauplatz des Rosenkriegs werden!

Also lassen wir die Kirche im Dorf: Es geht nicht um ausgesperrte Väter und böse Mütter, die nur Machtinteressen verfolgen und den armen Papis die Pflichten aufhalsen wollen. Es geht auch nicht um unsere Liebe zu den Kindern – die entzieht sich ja Göttin sei Dank den Paragrafen. Es geht um pragmatische Regelungen, die den ohnehin schwierigen Alltag von AlleinerzieherInnen – großes I wohlgemerkt! – nicht noch mühsamer machen. Wenn jede Schikursanmeldung zum Spielball kleinlicher Zänkereien werden kann, ist es doch wohl mehr im Interesse von Mutter, Vater und Kind, beim derzeitigen grundsätzlichen alleinigen Vertretungsrecht eines Elternteils zu bleiben – es kann ja ohnehin in beiderseitigem Einverständnis ein Vertretungsrecht auch des jeweils anderen Elternteils festgelegt werden. Und Gratulation an alle, die trotz Scheidung solche juristischen Regeln gar nicht brauchen!“

B. D.

15. Oktober 2012 More

Presseaussendung des Österr. Frauenrings zur „Einigung in Sachen Sorgerecht“, 10.10.2012

2012-10-10 / 15:31:24 / Österreichischer Frauenring
Kindeswohl oder Kriegsverlängerung?
Utl.: Österreichischer Frauenring besorgt über Einigung in Sachen Sorgerecht

Wien (OTS) – Der Österreichische Frauenring (ÖFR) ist nicht zufrieden mit dem heute präsentierten Entwurf einer Gesetzesänderung des Kindschaftsrechts. „Die Vorschläge und Forderungen des Frauenrings wurden zwar von den Ministerien interessiert aufgenommen, inhaltlich aber nicht berücksichtigt“, sagt Christa Pölzlbauer, Vorsitzende des ÖFR. Der vorgelegte Entwurf muss zwar noch von den Expertinnen des Frauenrings eingehend geprüft werden, auf den ersten Blick scheint das Wohl der Kinder allerdings nicht im Mittelpunkt des Interesses der Ministerien zu stehen, auch wenn sie es so benennen.

„Die geplante Abkühlphase in Form einer vorläufigen elterlichen Verantwortung für sechs Monate ist eine Verlängerung des Rosenkriegs, der auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird“, kritisiert Pölzlbauer. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern eine gegen den Willen eines Elternteils vom Gericht verfügte gemeinsame Obsorge dem Kindeswohl dienen soll. In Hinblick auf den Rechtsschutz der Mütter hat der ÖFR auch schwerwiegende Bedenken, was die Vereinbarung einer gemeinsamen Obsorge vor dem Standesamt betrifft. Standesbeamten fehlt in Sachen Sorgerecht zumeist die Erfahrung.

„Wir werden nicht aufhören für die Interessen der Frauen zu kämpfen, die wir durch unsere Organisation vertreten. Das Kindeswohl darf nicht ein reines Lippenbekenntnis bleiben“, versichert Pölzlbauer,  Der Österreichische Frauenring wird sich massiv dafür einsetzen, dass aus frauen- und kindesrechtlicher Sicht bedenkliche Punkte nicht im neuen Gesetz enthalten sind.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Frauenring
www.frauenring.at

10. Oktober 2012 More

profil-Leserbrief zu Coverstory „Fusionsenergie“ von Ulli Weish

profil Leserbrief zu Coverstory Fusionsenergie

Sehr geehrter Herr Alfred Bankhamer!
Sehr geehrte profil-Redaktion!

Was ist eines der zentralen Kriterien von Qualitätsjournalismus? Die Gesinnung? Die feingeistige zynische Schreibfeder? Oder gar der Arbeitszugang (Recherche, Gegenrecherche, Nennung von Quellen, kritisches Hinterfragen von Daten und Fakten ) und die Differenzierungsfähigkeit innerhalb eines Gesamtthemas inklusive der Reflexion von interessensabhängigen Fakten?

Früher hatte profil eine Wissenschaftsredaktion, der heutige Rest kann offenbar nicht mal mehr recherchieren und die Geschichte von ITER aufbereiten, die alles andere als ein Erfolg war (und vermutlich sein wird, und das seit Jahrzehnten), auch wenn nun weiterhin Geld, das für nachhaltige Energieeffizienz in Volkswirtschaften allerorts in Europa – und global – fehlt, verbraten werden wird. Was einer kritischen Reflexion bedürfte, kommt nun als seichte Industrie-Propaganda daher, denn die TU wird wohl mit Drittmittel hier forschen, mit welchen denn?

Was ist los in der Redaktion? Geht es darum, genau den konträren Gegenpol zur Krone einzunehmen, nach dem Motto: Wurscht um was es geht, wir behaupten das Gegenteil!? Nur in einer bürgerlichen Sprache, mit fein ziselierten Kommentaren versetzt? Eine Stilfrage? Oder doch eine mit grundsätzlich anderem Arbeitszugang? Genau dieser scheint in einem komplexen Wissensgebiet abhanden gekommen zu sein. Gibt es eine VerNEWSung seit der medienökonomischen Fusionierung im Hintergrund, einen Drive zum journalistischen Trash* bei profil?

Nun zu den konkreten Kritikpunkten:

Seit einigen Jahren wird in profil m.E. die Gentechnologie in der Landwirtschaft gepusht, die Alternativmedizin gebasht, frauenpolitische Fakten verwitzelt, banalisiert und bewusst verdreht, und nun ab dieser Woche die fröhliche Propaganda der (alten) Atomlobbyisten verlautbart. Mit Journalismus, oder gar Qualitätsjournalismus hat dies – leider – recht wenig zu tun.

Abgesehen von der Retro-Aufmache – da laufen Mama, Papa, Kinder dem Sonnenuntergang entgegen –  Bild, Titel samt Untertitel erinnert an eine Werbekampagne der E-Wirtschaft in den 70ger Jahren, wurden so gut wie alle Aspekte von Qualitätsjournalismus gebrochen.

Keine Gegenrecherche: Sämtliche Befragte, also alle, die im Artikel als „Experten“ bezeichnet wurden, stehen in einem direkten Abhängigkeitsverhältnis zum beschriebenen Projekt, das NICHT NEU IST, die Debatte im wissenschaftlichen Kanon rund um Fusionsenergie entstand in den 60er Jahren, ist fetischbehaftet, industriegepusht (siehe auch französische Atom-Technologie-Export-Interessen) und ressourcenverschlingend (teuer, ungeheurer Materialabrieb, nicht ausgereifte Technologie, Erste-Welt-abhängig), abgesehen von ungeklärten Risikofaktoren, die Sie in Ihrem Artikel nicht mal streifen (Unfallrisiken? Zentralistische Energiegewinnung mit der Bedingung einer Garantie von Hochsicherheit und Bewachung usw.). Viele Argumente, Fakten, Expertisen, die vor allem die öffentlichkeitswirksame Ausklammerung von Experten und Expertinnen der Risikotechnologie-Forschung, der Energieeffizienzforschung, der Alternativ-Energie-AktivistInnen, kritischer WissenschafterInnen, die aus ITER ausgestiegen sind etc. etc. all dies fehlt.

Ich darf zusammenfassen: Einseitigkeit ist kein Merkmal von Qualitätsjournalismus. Dieser Tabubruch in einer der wenigen Fragen, wo in Österreich ein Konsens besteht, der dringlich in die EU und in die UNO zu tragen ist, wo eine Energiewende nicht nur den kapitallosen AktivistInnen und kritischen TechnikerInnen und F&E-Fachleuten in Innovationsabteilungen ohne PR-Budgets überlassen wird, ist inhaltlich schwer problematisch, stärker noch: verantwortungslos. Natürlich kann es auch einfach nur Schlampigkeit und Dummheit sein, ohne dahinter Absichten oder Strategien zu vermuten, ein österreichischer Praktizismus des Dahinwurschtelns im journalistischen Job.

Profil ist eines der besten aktuellen Beispiele, wie Boulevardisierung, Gesinnungsposen und „neubürgerlicher“ (vgl. Meyer, Mediokratie 2002)  Habitus bei JournalistInnen in Österreich ausgestaltet ist. Out ist, was nach Ökoszene, Ansätze einer Alternativökonomie oder einer Demokratiebewegung von unten riecht. Da viele als Linke gelten, ist der Nachrichtenwert gleich null. Vorschläge, konkret in Zahlen gegossene Budgetpolitik des Wandels müssen in diesem Land  nicht berichtet werden (zB das völlige Ausklammern des Alternativbudgets der Plattform „Wege aus der Krise“, wo genau KEINE Berichterstattung lief, weder von profil, noch von Falter oder von anderen Medien, die einmal dafür standen, eine kritische Öffentlichkeit informieren  zu wollen). Was bleibt ist der metapolitische Geschmack nach Regungslosigkeit, Eskapismus und Hysterie in diesem Land, wo unter Suspension von medialen Öffentlichkeiten eine veritable heterogene Gegenkultur noch immer und schon wieder existiert.

Natürlich hat dies für mich Konsequenzen: Nicht nur ich habe schon seit längerer Zeit mein Abo abbestellt, nun mache ich Werbung, damit andere in meinem Umfeld Ihr Magazin-Abo ebenso stornieren. Ich bin mir sicher, Sie brauchen diese Einnahmen nicht, denn über die Anzeigen der relevanten Großkunden können Sie es sich leisten, auf LeserInnen wie mich dauerhaft zu verzichten.

Strahlende Grüße

Dr. in Ulli Weish, Medien- und Kommunikationswissenschafterin, Aktivistin der Plattform 20000frauen

*Lediglich in der Frage der Korruptionsberichterstattung, die zu den U-Ausschüssen und den strafrechtlichen Verfolgungen korrupter Politiker und einiger Manager bzw. Lobbyisten geführt haben, und die antifaschistische Grundhaltung sind die zwei Bereiche, die ich nach wie vor bei profil schätze. Aber das war’s wohl innerhalb des machtpolitischen Mainstreams des angeblich besten Magazins in Österreich, was leider nur mehr ein Marketing-Gag ist. Schade um die Entwicklung.

10. Oktober 2012 More

Beteiligung am Aktionstag „Wege aus der Krise“ 6.12.2012

aus dem Aufruf zum Aktionstag am 6. Oktober 2012:
Wege aus der Krise


„Fehlende Kinderbetreuungsplätze, unterfinanziertes Bildungswesen, mangelhafter öffentlicher Verkehr, zu wenig Pflegemöglichkeiten, und, und, und… – der öffentlichen Hand fehlt das Geld für wichtige Investitionen in die Zukunft. Auch die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Dem stehen gigantische private Vermögen gegenüber. Wir wollen eine gerechte Verteilung des Kuchens: Große Vermögen müssen ihren Beitrag leisten, um in die Zukunft investieren zu können. Es reicht – für ALLE! Den Kuchen neu verteilen!“

Wege aus der Krise

Bildergalerie

Bildergalerie vom Aktionstag hier!

Der Standard, 6.10.2012

7. Oktober 2012 More