Author Archive: Bettina

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Nationalkomitee für UN Women, Österreichisches

Das Österreichische Nationalkomitee für UN Women (früher UNIFEM) unterstützt mittels Lobbying, Fundraising und Vernetzung die Arbeit von UN Women. Die UN Organisation für Frauen bietet technische und finanzielle Hilfe, um innovative Projekte für Frauen in Entwicklungsländern zu unterstützen, eine bessere Einbindung von Frauen in alle Entscheidungsbereiche zu sichern und um die politische, ökonomische und gesellschaftliche Stärkung von Frauen zu fördern.

Wir fordern

  • Say NO to Violence against Women!
  • Reduzierung der Müttersterblichkeit!
  • Empowerment von Frauen weltweit!

Nationalkomitee für UN WomenKontakt:
Obere Donaustraße 81/23
1020 Wien
T: 43 1 310 9696
info(at)unifem.at
UN WOMEN Österreich
www.unwomen.org

30. Januar 2011 More

Demo-Gestalterinnen

(c)alena romanenko

(c) Alena Romanenko


Du kannst dir vorstellen, auf der Demo eine Aktion zu machen, Lieder zu singen, Demo-Sprüche beizusteuern? Du malst gern Transparente? Melde dich bitte bei: edith.ertl-hofinger@gmx.at

30. Januar 2011 More

UN Women: Neue Organisation für Frauenrechte startet ins Jahr 2011

UN Women: Neue Organisation für Frauenrechte startet ins Jahr 2011

2011 stehen Frauenrechte ganz oben auf der Agenda. Mit der Gründung der Abteilung „UN Women“ wird der Einsatz für Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen weltweit von bisher vier Organisationen gebündelt. Der „World‘s Women 2010“ Bericht erfasste im letzten Jahr erfreuliche Fortschritte bei den MDGs 3 und 5. In den Bereichen Mutterschutz und medizinische Versorgung muss bis 2015 aber noch viel erreicht werden.

Mit der Neugründung der “UN Women“ Abteilung der Vereinten Nationen werden seit dem ersten Januar 2011 die Kräfte von bisher vier Organisationen gebündelt, um Gleichberechtigung und Mutterschutz weltweit zu stärken. Damit wird eine Entscheidung vollzogen, die von der UN-Generalversammlung einstimmig gefällt wurde, wie wir im Juli 2010 berichteten. Der Zusammenschluss besteht aus der Abteilung Frauenförderung (DAW), dem Internationalen Forschungs- und Ausbildungsinstitut zur Förderung der Frau (INSTRAW), dem Büro der Sonderberaterin für Gleichstellungsfragen und Frauenförderung (OSAGI) und dem Entwicklungsfonds der Vereinten Nationen für die Frau (UNIFEM).

Der Zusammenschluss dient unter anderem der gezielten Unterstützung der Millenniumsziele. Insbesondere das dritte Millenniumsziel, die umfassende Gleichberechtigung in Schulbildung, kann von der Kräftebündelung profitieren. Auch das fünfte Ziel, Zugang zu Reproduktionsmedizin und die Senkung der Müttersterblichkeit, gehört zum Aufgabenbereich von „UN Women“.

Wie wichtig die Arbeit von „UN Women“ ist, zeigte die Veröffentlichung des Berichts „The World‘s Women 2010“ im vergangenen Jahr. In vielen Ländern sind positive Entwicklungen für Frauen zu verzeichnen. Fast 90 Prozent aller Mädchen haben inzwischen Zugang zu Schulbildung und die Zahl von medizinisch betreuten Schwangerschaften hat sich deutlich erhöht. Doch noch immer sterben jährlich mehr als 300.000 Mütter aufgrund mangelnder medizinischer Versorgung an den Folgen eine Schwangerschaft. Auch bei der Repräsentanz von Frauen in Parlamenten gibt es noch viel Verbesserungsbedarf: weltweit sind nur 17 Prozent aller Abgeordneten Frauen.

„Nach wie vor hat Armut ein weibliches Gesicht. Weit über 70% der Menschen, die in extremer Armut leben sind Frauen. Deshalb müssen Armutsbekämpfungsprogramme sich gezielt an Frauen richten.“, betont Dr. Renée Ernst, Leiterin der deutschen UN-Millenniumkampagne. „UN Women nimmt mit vereinten Kräften und der Expertise von vier verschiedenen Organisationen die Arbeit auf. Sehr wichtig wird das Engagement auf lokaler Ebene sein. In der Arbeit mit einzelnen Ländern und vor Ort ansässigen Nichtregierungsorganisationen liegt der Schlüssel für umfassende medizinische Versorgung und wirkungsvolle Gleichstellungspolitik“, sagt Ernst zum Start von „UN Women“.

Zur 55. Konferenz „Commission on the Status of Women“ im Februar 2011 werden erste Berichte und Empfehlungen der neuen Organisation erwartet. Die Direktorin von „UN Women“ ist Michelle Bachelet, ausgebildete Ärztin und bis im letzten Jahr Präsidentin Chiles. Anlässlich ihrer Ernennung sagte Bachelet mit Blick auf die Millenniumsziele: „Ich bin eine realistische Frau und mir der Herausforderungen für UN Women vollkommen bewusst.“ Die große Unterstützung der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen im Aufbau von „UN Women“ ermutige sie aber sich dafür einzusetzen, die politischen Versprechen Realität werden zu lassen, sagte sie in New York.

Quelle:

www.un-kampagne.d
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30. Januar 2011 More

END FGM

End FGMEND FGM is a European campaign, led by Amnesty International Ireland, working in partnership with a number of organisations in EU member states.

Female genital mutilation (FGM) is recognised internationally as a gross violation of human rights of girls and women. It is a denial of their physical and mental integrity, their right to freedom from violence and discrimination and in the most extreme cases, of their lives.

Most often in the absence of anesthesia, young girls and women are subjected to procedures that involve partial or total removal of the external female genitalia, or other injury to the female genital organs for non-medical reasons (WHO).

3 million girls are subjected to genital mutilation every year (UNICEF). This means that over 8000 girls are subjected to this dangerous and potentially life-threatening procedure every day.

FGM is practiced in 28 African countries and in some parts of Asia and Middle East. FGM is now being encountered in Europe and it is challenging existing service delivery, legislation and preventive actions. Hence, it is essential that the European institutions address this issue and protect the human rights of women and girls.

The European Union is founded on the principles of respect for fundamental rights including children’s rights and equality between women and men, all of which are enshrined in the Charter of Fundamental Rights. As defender of human rights, as protector and promoter of the Charter of Fundamental Rights, the European Parliament must fulfill its commitments and play a leading role in this initiative to end FGM in Europe.

END FGM, a campaign led by Amnesty International Ireland is calling on the future members of the European Parliament to build on the work already done and to ensure continuity in the demands and concerns raised by the European Parliament. Therefore it appeals to candidates to the European Parliament to sign this declaration of intent.

If elected I declare my intention to support the following measures:

1. The creation of an intergroup in the European Parliament to deal with the issue of FGM and the European Union.
2. An EU wide study to assess the prevalence of FGM and gather good practices to deal with FGM in the EU.
3. The adoption and implementation of an EU strategy to deal with FGM.
4. Ensure that the strategy is supported by proper funding to civil society, prevention services and service providers working with women affected by FGM and girls at risk.
5. Ensure that FGM is not used as a means to regulate migration or to foster anti-migrant feelings.

Our Vision

The campaign aims to put female genital mutilation (FGM) high on the EU agenda and to echo the voices of women who have undergone FGM and those at risk of being subjected to it.
Our Mission

By lobbying European Union institutions, the campaign is committed to ensuring that the EU adopts a definitive strategy to end FGM and provide protection to women and girls who flee their countries for fear of being mutilated.

Working with partner organisations, the campaign will also play a role in capacity development of the sector through training and fundraising support.

The END FGM campaign is a three-year Europe-wide campaign led by Amnesty International Ireland. It is running in partnership with non-governmental organisations that work directly with national governments in EU member states.

The campaign is committed to ensuring that the European Union adopts a definitive strategy to end female genital mutilation and provide protection to women and girls who flee their countries for fear of being mutilated.

Furthermore, it also works with other European institutions such as the Council of Europe.

handeln

30. Januar 2011 More

2010, Grüner Frauenbericht

Grüner Frauenbericht 2010:

Vollbild – >
30. Januar 2011 More

Timmermann, Liane (UK)

Liane Timmermann, radical feminist living in Wales/UK involved in MillionWomenRise in the UK.

My Demand

  1. All prostitution exploits women, regardless of women’s consent
  2. Criminalize the men who buy women and children and anyone who promotes sexual exploitation, particularly pimps, procurers and traffickers
  3. Provide education and employment opportunities that enhance women’s worth and status, diminishing the necessity for the women to turn to prostitution
  4. Challenging the acceptance of the sex industry and the normalization of prostitution as work
  5. Increase the penalty for Domestic Abuse

Liane Timmermann, Wales, GB

Kontakt:

www.millionwomenrise.com

29. Januar 2011 More

Dullnig, Ursula

Mag.a Ursula Dullnig M.A.
Koordinatorin WIDE Österreich

Ich fordere:

  1. frei sein im denken: Förderung feministischer Bildungseinrichtungen!
  2. frei sein im handeln: Förderung alternativer feministischer Ökonomie: gutes Leben für alle!
  3. frei sein im lieben: Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare

Dullnig, Ursula
Kontakt:
WIDE-Netzwerk Women in Development Europe
Währingerstr. 2-4/22
A 1090-Wien
Tel: (++43-1) 317 40 31
dullnig(at)wide-netzwerk.at
www.wide-netzwerk.at

29. Januar 2011 More

Frauen lesen Frauen

Wir sind ein Zusammenschluss von Frauen innerhalb des Ersten Wiener Lesetheaters, (Autorinnen und Schauspielerinnen) die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ausschließlich Werke von Schriftstellerinnen öffentlich zu lesen, weil wir finden, dass Frauen im Literaturbetrieb immer noch unterrepräsentiert sind.

Wir fordern

  1. Eine stärkere Betonung, Förderung und Beachtung weiblicher Kreativität im Literaturbetrieb
  2. Mehr Theaterstücke und Drehbücher von Frauen, womit sich gleichzeitig mehr weibliche Rollen für Schauspielerinnen ergeben würden
  3. Keine Diskriminierung berufstätiger Mütter durch Dopelbelastung und Karriereverhinderung und gleichberechtigte Verantwortung in der Kinderbetreuung durch Väter
  4. Eine Forderung seit 100 Jahren: gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Frauen lesen Frauen
Kontakt:
hilde.schmoelzer(at)utanet.at

29. Januar 2011 More

Frauenbündnis „8. März“

Das Frauenbündnis „8. März“ in Oberösterreich besteht aus vielen politischen Richtungen, aus der Katholischen Kirche, dem ÖGB, der Arbeiterkammer, der Österreichischen HochschülerInnenschaft und von zahlreichen Fraueninititativen bzw. –beratungseinrichtungen in Oberösterreich haben sich aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März 2010 zu einem Frauenbündnis zusammengeschlossen.

Wir fordern

  • Arbeit aufteilen und besser bezahlen: Erwerbsarbeit und Versorgungs- bzw. Betreuungsarbeit muss zwischen Frauen und Männern gerechter verteilt werden
  • Gleichstellung in den Betrieben, öffentliche Aufträge und Förderungen für Betriebe, die sich zu wirksamen Gleichstellungsmaßnahmen verpflichten
  • Eigenständigkeit bringt Unabhängigkeit: Eigenständige Existenzsicherung ist Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und die beste Maßnahme gegen Armut
  • Mehr Investitionen in die Pflege und Kinderbetreuung: Flächendeckender Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen und Pflegeplätzen und bessere Bezahlung in Pflege- und Betreuungsberufen
  • Budgetkonsolidierung muss auf Verteilungsgerechtigkeit achten: Ein Wirtschaftsmodell, das sich an Geschlechtergerechtigkeit und an sozialen Werten orientiert, benötigt regulierte Finanzmärkte und Steuergerechtigkeit

Frauenbündnis 8. März

Im oberösterreichischen Frauenbündnis „8. März“ sind

ÖGB – Frauen OÖ, Katholische Frauenbewegung OÖ, Haus der Frau – Bildungs- und Begegnungszentrum für Frauen, Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung – Betriebsseelsorge/Mensch&Arbeit, SPÖ-Frauen OÖ, Grüne Frauen OÖ, Arbeiterkammer OÖ – Frauenbüro, Österreichische HochschülerInnenschaft – Frauenreferat, Frauenkommission der Diözese Linz, Autonomes Frauenzentrum Linz, VFQ Gesellschaft für Frauen und Qualifikation mbH, VSG/woman – die Frauenberatung, Frauenstiftung Steyr, Frauenberatung Perg, ALOM-FrauenTrainingsZentrum Rohrbach, Frauennetzwerk3 Ried, Sozialplattform, Gewaltschutzzentrum OÖ, Frauenhaus Linz, Linzer Frauengesundheitszentrum, Linzer Frauenbüro, Welser Frauenforum, Volkshilfe – Frauen einer Welt, maiz – autonomes Zentrum von und für Migrantinnen, FIFTITU% Vernetzungsstelle für Frauen in Kunst und Kultur in OÖ, BPW Club Linz – Business and Professional Women, EWMD – European Women´s Management Development International Network-Regionalgruppe Linz

29. Januar 2011 More

Stop Feminizid und Straflosigkeit: Nicht eine Tote mehr!

Organisation „Nuestras Hijas de Regreso a Casa, A. C.”
(„Unsere Töchter sollen nach Hause zurückkehren”)

Aktivistin gegen Frauenmorde getötetDie Frauenmorde von Ciudad Juárez, Chihuahua, gehen weiter. Über 420 Frauen sind seit 1993 ermordet worden und mehr als 600 verschwunden. Das Klima von Gewalt und Straflosigkeit wächst, ohne dass bis zum heutigen Tag konkrete Aktionen unternommen wurden, um dieser Situation ein Ende zu bereiten“, informiert „Nuestras Hijas de Regreso a Casa“, eine Non-governmental Organisation (NGO) aus Ciudad Juárez.

Jede Woche verschwindet in Ciudad Juárez mindestens eine Frau, und es wird nie wieder etwas von ihr gehört, es sei denn, ihre Entführer entscheiden sich dafür, ihren leblosen und offensichtlich brutal gefolterten und ermordeten, wüst vergewaltigten und manchmal verstümmelten, manchmal verbrannten Körper verschwinden zu lassen. Es ist ein schrecklicher Schmerz für diese Gesellschaft. Gibt es nichts, was diejenigen, die etwas dagegen unternehmen könnten, dazu bewegt, aktiv zu werden?

Weder die Verzweiflung und Angst der Familien, mit der Unsicherheit leben zu müssen, ob ihre Töchter, die das Haus verlassen, auch zurückkehren werden, noch die fast 420 Morde und über 600 Vermissten lösen die Bereitwilligkeit aus, diese Taten unter Kontrolle zu bekommen.

Wir sollten aufhören, an dieser Situation mitschuldig zu sein. Unser verzweifelter Aufruf gilt all denjenigen, deren Gewissen zumindest eine minimale Anstrengung von ihnen fordert, um den Kampf gegen den scheinbar endlosen Frauenmord zu unterstützen. Jede einzelne von uns kann an unserer Arbeit teilnehmen.

Petition unterschreiben

Quelle:
www.mujeresdejuarez.org

Weitere Informationen:

news.bbc.co.uk


dieStandard.at – Aktivistin gegen Frauenmorde getötet

29. Januar 2011 More

in{}fem Forschungswerkstatt für feministische Interdisziplinarität

Die „in{ }fem Forschungswerkstatt“ umfasst als Plattform unter anderem Veranstaltungen für einen wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Erfahrungs-, Informations- bzw. Wissensaustausch, bringt den feministischen Blickwinkel in die politische Diskussion ein und macht feministische Anliegen durch Aktionismus sichtbar. Die Forschungswerkstatt orientiert sich an gender-relevanten Fragestellungen. Die „in{ }fem Forschungswerkstatt für feministische Interdisziplinarität“ ist Vernetzungs-, Bildungs- und Forschungsplattform und ermöglicht eine Perspektivenerweiterung und Erkenntnisgewinne für alle Beteiligten.

Wir fordern

  • Mehr Frauen und Feminismus in Wissenschaft und Forschung
  • Faire Einkommenschancen und soziale Absicherung für alle Frauen
  • Gleichberechtigten Zugang zu (natürlichen) Ressourcen für Frauen und Berücksichtigung von feministischen Positionen bei der Definition von Umwelt- und Nachhaltigkeitszielen

infemKontakt:
Neustiftgasse 47/12
1070 Wien
infem(at)forschungswerkstatt.org
www.forschungswerkstatt.org

29. Januar 2011 More

Knapp, Carla

Film – Kunst – Projekte

Ich fordere:

  1. Schluß mit der Kriminalisierung von jüdischen PartinsanInnen in Litauen! Einstellung der gerichtlichen Ermittlungen gegen Rachel Margolis und Fania Brantsovsky!
  2. Ausreichende Finanzierung für Kunstprojekte! Jetzt!
    Kunst ist Nahrung für Seele und Geist. Sie muß reichlich und in all ihrer Vielfalt vorhanden sein!
  3. Schluß mit Diskriminierung und Gewalt an Frauen und Mädchen jeglicher Hautfarbe!


Knapp, Carla
Kontakt:
carla.knapp[at]gmx.net
www.wirlebenewig.net
www.hellwach.info

28. Januar 2011 More

Stoick, Andrea

Akademische Referentin für feministische Bildung und Politik, zertifizierte Projektmanagerin, Mediengestalterin und Beraterin, Mitinitiatorin der Quotenschoten.

Ich fordere:

  1. Ein unabhängiges, überparteiliches Frauenministerium mit autonomem Budget
  2. Säkularisierung des Bildungssystems und der öffentlichen Verwaltung, sowie Einführung eines Unterrichtsfaches „philosophische, ethische und feministische Theorien“ für alle Pflichtschulstufen
  3. Soziale, wirtschaftliche und rechtliche Gleichstellung von Frauen in nicht dokumentierten Arbeitsverhältnissen, vollen Arbeitsmarktzugang für Migrantinnen, sofortige Abschaffung der Schubhaft und Abschiebepraxis, sowie gelebter Umsetzung der Menschenrechte in Asylverfahren
  4. Soziale, wirtschaftliche und rechtliche Gleichstellung von homosexuellen und heterosexuellen PartnerInnenschaften


Stoick, Andrea

Kontakt:
webteam(at)20000frauen.at
www.quotenschoten.at

Wissenswertes im Netz:

Vida-Interview „Viele erwarten sich eine unsichtbare Fee“

Abschlussarbeit Feministisches Grundstudium: „Reinigungstätigkeit, das ist nicht mein Thema, das macht wer anderer …“

28. Januar 2011 More

voices against violence – Das Clubbing für Frauenhäuser

Am 16. März 2011 findet erstmals das Clubbing der Frauenhäuser mit dem Titel
voices against violences 16-03-2011
statt.

Ausdrucksstarke Musikerinnen und angesagte DJanes machen dabei Stimmung für Frauenhäuser in Österreich. Der Reinerlös kommt autonomen Frauenhäusern in Österreich zugute!

Mit dem Kauf jedes Tickets werden autonome Frauenhäuser in Österreich unterstützt.

Damit das Clubbing ein Erfolg wird, bitten wir darum die Information über das Clubbing >>voices against violence<< an FreundInnen und Bekannte weiterzuleiten. Alle sind herzlich willkommen! Plakate und Flyer können wir auf Anfrage zuschicken.
Erhältlich sind die Tickets bei der Jugendinfo Wien

>> www.jugendinfowien.at


Der Verein AÖF ist jetzt auch auf facebook. Dort gibt es auch regelmäßige Updates zum Clubbing.

  • Wann?: 16. März 2011
  • Wo?: im U4
28. Januar 2011 More

dieStandard.at

dieStandard.at ist ein tagesaktuelles, feministisches Online-Medium mit Schwerpunkt auf Frauenpolitik, Arbeitsverhältnisse, Wissenschaft und Kultur.

Wir fordern

  • Der systematischen Verschlechterung der Beschäftigungsverhältnisse und Bezahlung in Berufen, die zunehmend von Frauen ausgeübt werden, muss mit arbeitsrechtlichen Schritten entgegengewirkt werden
  • Männer und Frauen müssen in den Medien sprachlich gleichermaßen vertreten sein und wir brauchen eine Aufweichung der geschlechterstereotypen Themenzuschreibung
  • Eine Neubewertung des Nachrichtenwertes muss her: Frauenpolitische Themen müssen auch abseits von wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Zusammenhängen als wichtig und dringend erachtet werden

dieStandard.atKontakt:
dieStandard.at

27. Januar 2011 More

Frauen-Kraft.at

Frauen-Kraft.at ist eine unabhängige und überparteiliche Informationsplattform für ganzheitliche Frauen- und Gesundheitsthemen und bietet Expertinnenbeiträge, Erfahrungsberichte, Buch- und Veranstaltungstipps, ein Therapeutinnen- und Beraterinnenregister und Austausch zu den unterschiedlichsten Methoden und Möglichkeiten für Frauen in Österreich.

Wir fordern:

  1. Frauenspezifische Gesundheitsförderung
  2. Abgeltung von alternativen Methoden zur Vorsorge und Gesunderhaltung durch die Sozialversicherungsträger
  3. Frauen- und Kindgerechter Umgang bei der Geburt und Stärkung der Hebammen

Frauen-Kraft.at
Kontakt:
Hirseweg 26
1220 Wien
+43 (0)664 35 13 718
redaktion(at)frauen-kraft.at
www.frauen-kraft.at

27. Januar 2011 More

Business-Mamas

Die Business-Mamas sind eine Online-Plattform und Österreichweites Netzwerk von berufstätigen Müttern und selbständig tätigen Frauen mit Kindern, die ein Unternehmen betreiben oder aufbauen, mittels aktivem Netzwerken, Präsentieren des Business auf der Plattform, Wissensweitergabe, Unterstützung und persönliches Kennenlernen, unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen durch die Betreuung von Kindern.

Wir fordern:

  1. Angemessenes Wochengeld für Selbständige und Unternehmerinnen
  2. Ausreichend Kindergartenplätze für Kinder von 0-3 Jahren
  3. Finanzielle Aufwertung bzw. Erhöhung der Kollektivverträge für Pflege, Gesundheits – und Betreuungsberufe

Business-MamasKontakt:
Hirseweg 26
1220 Wien
redaktion(at)business-mamas.at
www.business-mamas.at

27. Januar 2011 More

Lesjak, Barbara

Dr.in Barbara Lesjak
Seit 1995 Freie Mitarbeiterin am Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF) und seit 2001 Universitätsassistentin am Institut für Philosophie und Gruppendynamik in Klagenfurt. Seit 31. März 2004 ist Barbara Lesjak Grüne Abgeordnete zum Kärntner Landtag.

Seit 2006 ist sie Vorstandsmitglied des „Kärntner Netzwerks gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ und Vorstandsmitglied im „Frauenhaus Klagenfurt“. 2007 übernahm sie zudem die Funktionen eines Vorstands- und Kuratoriumsmitglied im „Europahaus“ und wurde Mitglied im „Aktionskomitee für Menschlichkeit und Toleranz in Kärnten“. Lesjak ist ledig und Mutter einer Tochter und eines Sohnes. Sie wohnt in Klagenfurt.

Ich fordere:

    :

  1. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Für die gleiche Leistung müssen Frauen gleich viel bezahlt bekommen wie Männer. Besonders in der Wirtschaft ist der Gap noch ein großer; eine Reihe von Maßnahmen sind vonnöten, z. B. „Betriebe fördern, die Frauen fördern“, Frauenförder- und Karrierepläne mit entsprechenden Weiterbildungsmöglichkeiten etc.
  2. Gratis Kinderbetreuung: Auf Kinderbetreuung muss es einen Rechtsanspruch geben; das Kinderbetreuungsangebot muss flächendeckend ausgebaut werden; das Berufsimage ist aufzuwerten – KindergartenpädagogInnen und HelferInnen müssen mehr verdienen; Reform der Ausbildung etc.
  3. Quotenregelung in öffentlichen Einrichtungen: Frauen in hohen Positionen (Vorstände, Aufsichtsräte etc.) muss man mit der Lupe suchen; Österreich , insbesondere Kärnten ist diesbezüglich ein Entwicklungsland. Eine verbindliche Quotenregelung soll sicher stellen, dass Frauen in Wirtschaft, Verwaltung, Bildung, Öffentlichkeit, Politik und anderen gesellschaftlichen Bereichen zu mind. 40% repräsentiert sind.


Barbara Lesjak, Grüne Landtagsabgeordnete Kärnten

Kontakt:
Die Grünen Kärnten
9020 Klagenfurt; Bahnhofstraße 34
kaernten.gruene.at

27. Januar 2011 More

Frauensolidarität

Die Frauensolidarität informiert aus feministischer Sicht in ihrer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit über Frauen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa. Sie trägt mit ihrer Arbeit zur Durchsetzung von Frauenrechten bei und engagiert sich für eine Welt frei von Sexismus und Rassismus. Als entwicklungspolitische Organisation steht die Frauensolidarität in ständigem Dialog mit Frauenbewegungen aus dem Süden. Sie setzt in ihrer Arbeit auf die Vermittlung dieses Wissens und die Vernetzung der beteiligten Frauen und unterstützt diese bei der Durchsetzung ihrer Rechte.

Wir fordern:

  1. Schaffung eines geschlechtergerechten, nachhaltigen und demokratischen Wirtschafts- und Finanzsystems, in dem Wohlstand gerecht verteilt wird und Frauen zentrale
    Akteurinnen sind;
  2. Die Umsetzung der internationalen Frauenrechtskonvention CEDAW und aller frauenrelevanten wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte
  3. Neubewertung von Arbeit und der Leistung von Frauen in den Ökonomien;
  4. Prekäre, un– und unterbezahlte Frauenarbeit darf kein Standortvorteil sein; Schaffung von verbindlichen Regelungen in einer globalisierten Produktion und die Anerkennung und Einhaltung internationaler Arbeitsrechte;

FrauensolidaritätKontakt:
Frauensolidarität

Sensengasse 3
1090 Wien
Tel.: +43-1/317 40 20-0
Fax: +43-1/317 40 20-406
office(at)frauensolidaritaet.org
www.frauensolidaritaet.org
Öffnungszeiten
Mo, Di. 9-17 Uhr
Mi, Do. 9-19 Uhr
Fr. 9-14 Uhr

27. Januar 2011 More

Her mit dem ganzen Leben!
Andando con toda la vida!

100 Jahre Frauentag – eine Bilanz
7. – 10. März 2011, 9:05 Uhr bzw. 22:15 Uhr
Gestaltung: Martina Nußbaumer & Brigitte Voykowitsch

Am 19. März 1911 wird auf Initiative der II. Frauenkonferenz der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen der erste internationale Frauentag in Europa begangen. In Dänemark, Deutschland, der Schweiz und in Österreich fordern Frauen (und auch Männer) an diesem Tag lautstark politische Partizipationsrechte für Frauen; allein in Wien ziehen fast 20.000 Menschen über die Ringstraße und skandieren „Heraus mit dem Frauenwahlrecht“. Die Erfüllung dieser Forderung sollte noch auf sich warten lassen, doch der Frauentag als jährlich wiederkehrendes Ereignis, das der politischen Mobilisierung und Organisation von Frauen dient, wird damit erfolgreich etabliert. Erster und Zweiter Weltkrieg, Faschismus und Kalter Krieg verhindern zwar, dass der neue Feier- und Kampftag jedes Jahr stattfinden kann.
Doch trotz oder gerade wegen dieser Rückschläge spiegelt der Frauentag wie kein zweiter den Stand der Frauen- und Geschlechterpolitik der jeweiligen Zeit. Ein Rückblick auf „100 Jahre Frauentag“ zeigt nicht nur, wie alt viele frauenpolitische Forderungen sind und wie viele von ihnen (etwa „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“) noch immer der Umsetzung harren. Er belegt auch, wie komplex die Kategorie „Frau“ ist: Denn welche politischen Anliegen Frauen vertraten und vertreten, hängt immer auch stark von ihrem ideologischen und sozialen Hintergrund ab.
Der Frauentag wurde nie von einer großen, homogenen Gruppe von Frauen begangen; Sozialistinnen, Bürgerliche, Autonome etc. tendierten vielmehr dazu, ihren jeweils eigenen Tag zu gestalten und ihn mit eigenen Forderungen, eigenen Gründungsmythen zu versehen.
Das Radiokolleg untersucht, welche Akteurinnen den internationalen Frauentag in unterschiedlichen Epochen mit welchen Forderungen besetzten. Und es zieht Bilanz, was erreicht wurde und was offen bleibt.

ANDANDO CON TODA LA VIDA!
100 años de aniversario del Dia de la Mujer – un balance
7 al 10 Marzo 2011, Ö1 de 9:05 – 22:15 horas
Concepto: Martina Nußbaumer & Brigitte Voykowitsch

El 19 de Marzo de 1911 se realizó, a iniciativa de la II. Conferencia de Mujeres de la Internacional Socialista en Copenhague, el primer Dia Internacional de la Mujer en Europa.
En Dinamarca, Suecia, Alemania y Suiza exigen ese día las mujeres (y hombres) derechos políticos de participación, sólo en Viena marchan cerca de 20.000 personas a lo largo del Ringstraße. Las mujeres proclaman “Adelante, venga el derecho a voto de la Mujer!” La concreción de esa petición se hace esperar, sin embargo, la celebración del Dia de la Mujer como un suceso anual que sirve a la mobilización política y organización de la mujer, se logra establecer exitosamente. La primera y segunda guerras mundiales , el fachismo y la guerra fría impiden que los dias de celebración y de lucha se tengan lugar cada año.

A pesar, o justamente debido a esos retrocesos, el Dia de la Mujer refleja la posición de la política de Mujer y su género en su respectiva época y momento. Una mirada retrospectiva a los 100 años del Dia de laMujer muestra así no solamente, cuántos años tienen las peticiones y cuántas de ellas –p.e. “el mismo salario para el mismo trabajo”- insisten aun en su conversión en la práctica. Ese día comprueba también la complejidad de la categoría “Mujer”: pues los deseos políticos de lamujer representa depende fuertemente de su trasfondo social e ideológico.

El Día de la Mujer no fue realizado nunca por un grupo grande y homogéneo de mujeres; Socialistas, Burguesas, Autónomas etc. tendíeron cada vez más a formar su propio Día y dotarlo con peticiones y mitos de su fundación.

Colegas de la radio Ö1 investigan qué actores ocuparon ó cubrieron el Día Internacional de la Mujer en distintas épocas y con qué peticiones. Asimismo, se extiende un balance de lo que se alcanzó y lo que aún queda por cubrir.

27. Januar 2011 More

Pernerstorfer, Margot Josefa

Mag.a art. Margot Josefa Pernerstorfer, bildende Künstlerin, Wissenschafterin.

Ich fordere

  • Gleiche Arbeit – gleicher Lohn
  • 50% Quote in allen Arbeitsbereichen
  • Einhaltung einer 50% Quote bei der Förderung und Ausstellung bildender KünstlerInnen in allen öffentlichen Institutionen, Museen und privaten Stiftungen
  • Förderung und Anerkennung von Frauen und jungen Müttern in der Berufswelt, den Wissenschaften und der bildenden Kunst
  • Unterstützung aller Förderungsstrukturen von Frauen für Frauen durch die öffentliche Hand


Pernerstorfer, Margot

Kontakt:
atelier(at)margotjp.at
www.margotjp.at

26. Januar 2011 More

Fuchs, Ulli

Kulturarbeiterin
geb. 1966 in Wien

Ich fordere:

  1. Frauen aller Länder vereinigt euch!
  2. Wir haben nichts zu verlieren als unsere Ketten, wir haben eine Welt zu gewinnen!
  3. Es gibt ein richtiges Leben im falschen!

Ulli Fuchs
Kontakt:
www.ulli-fuchs.at

26. Januar 2011 More

Reininger, Veronika

EDV-Trainerin in der Erwachsenenbildung, Webdesignerin und Layouterin
Mitfrau der Grünen Frauenorganisation Wien

Eine matriarchale Gesellschaft schaffen ist notwendig um in einer feministischen Welt zu leben!
un mundo feminista es posible – Umsetzung sofort!

Ich fordere:

  1. Sichtbarmachung von Frauenorten und Frauengeschichte auf Bezirksebene, wienweit und international!
  2. Finanzielle Förderung und Schaffung von mehr Mädchen- und Frauenfußballplätzen!
  3. Um-fair-teilung von Arbeit, Geld und Macht: Ausbrechen aus den alten starren Strukturen der Arbeitswelt und Neubewertung von Arbeit; Gender-Budgeting (Geschlechtergerechtes Budget auf allen Ebenen) praktizieren, gerechte Bezahlung der Arbeit zwischen den Geschlechtern und Feministinnen in die Funktionen (FiF) auf allen Ebenen in Politik und Wirtschaft durch Machtum-fair-teilung.


Reininger, Veronika

Kontakt:
E-Mail: veronika.reininger[at]chello.at
Veronika Reininger

26. Januar 2011 More

For Justice, We take side, beside Pinar Selek!

Pinar SelekAufruf von "Armagi Women’s Solidarity Cooperative" an alle FrauenLesben, feministischen Zusammenhänge, autonome Gruppen und Plattformen:

Pınar Selek will be trialed once again, on 9th of February, 2011 in Istanbul 12th High Criminal Court located in Beşiktaş/Istanbul.

DER KAMPF UM BEFREIUNG IST INTERNATIONAL
Im Rahmen einer internationalen Kampagne wird zu einem gemeinsamen Aktionstag in verschiedenen Ländern und Städten, in Solidarität mit Pinar Selek für den 9. Februar 2011 , aufgerufen.

    Anlehnend an die Kampgagne findet ein Vorbereitungstreffen für den 9.2. statt:

  • im Amerlinghaus, 1070 WIEN, Stiftgasse 8
  • am Samstag den 29.1.2011 um 19 Uhr

Aufruf von "Armagi Women’s Solidarity Cooperative"

  • Feminist, sociologist, anti-militarist peace activist, writer and founding member of Amargi Women’s Solidarity Cooperative Pınar Selek is facing penal life imprisonment at the trial she has been acquitted twice.
    As the public opinion already knows, she was made to target due to her leading sociological research in 1996 concerning the Turkish-Kurdish war conditions and possibilities of reconciliation. Taken under custody her research was confiscated. She was heavily tortured in order to give the names of the people she interviewed. As she rejected, she found herself arrested. While she was already in prison, her name was related to the explosion in Spice Bazaar as part of a conspiracy plot. During the trial the false statement given against her under torture was revealed and every allegation became disproven.
    Finally Pınar Selek was released after 2 and half years. However, although she has been acquitted twice, the Criminal Office No. 9 of Supreme Court decided upon the reversal of the acquittal on merits for the second time and demanded Pınar Selek to be judged with a claim of 36 years of heavy imprisonment. The Criminal General Assembly rejected the Head prosecutor’s objection and sent the case back to the Istanbul Court of Aggravated Felony number 12 which had given the decision of acquittal.

Wir kennen Pınar Selek! Wir solidarisieren uns mit Pınar Selek!

  • Pınar Selek eine der führenden antimilitaristischen, feministischen FriedensaktivistInnen der Türkei, Soziologin, Forscherin und Schriftstellerin, soll wieder einmal vor Gericht gestellt werden. Obwohl sie bereits in zwei Prozessen freigesprochen wurde. Diesmal fordert der 9th Strafgerichtshof lebenslänglich für sie.

    Trotz der Entscheidung im letzten Verfahren von2006 auf Freispruch wird sie nun seit 11 Jahren als ‚Bombenlegerin’ gekennzeichnet. In dieser Zeit hat sie nicht aufgehört zu arbeiten und ihre Arbeitsergebnisse immer mit der Öffentlichkeit geteilt.
    Pınar Selek hat ihr Leben und ihr Arbeiten nach dem Motto: „Das Leben ist die wichtigste akademische Tätigkeit“ gestaltet. Geboren 1971 in Istanbul, besuchte sie die Notre Dame de Sion French Schule und war Ehrenstudentin der Soziologie an der Mimar Sinan Universität. 1996 übersetzte sie eine Anthologie mit dem Titel: ‚Ya Basta – Artık yeter’ (Genug), in der sie sich mit der indigenen Bevölkerung in Mexiko auseinandersetzte. Diese Anthologie wurde bei Belge Publishing veröffentlicht. Ihre Abschlussarbeit an derselben Universität wurde ebenfalls veröffentlicht (2. Edition, 2007, Istiklal Publishing).

    Die akademische Arbeit von Pınar Selek ist eng verbunden mit ihrer idealistischen Überzeugung, dass die ‚Forscherin’ in Beziehung zu den Subjekten der Forschung tritt. Auch nach Beendigung ihrer Abschlussarbeit, hielt sie Kontakt zu Straßenkindern und Transvestiten und baute mit ihnen das ‚Straßenkünstler-Atelier’ auf. Mit dieser Initiative eröffnete sich für die Straßenkinder wie auch für die Transvestiten die Möglichkeit durch ihre künstlerischen Projekte sich in die Gesellschaft zu integrieren.

    Pınar Selek war gerade dabei ihre Forschungen über die Konsequenzen und Auswirkungen des Bürgerkriegs in der Türkei, der dem Land Jahrzehnte das Leben vieler Menschen gekostet und viel Schmerz gebracht hat, abzuschließen, als sie sich mit dem Verdacht konfrontiert sah, 1998 eine Bombe in einem Bazar in Istanbul gelegt zu haben. Sie hat 2,5 Jahre im Gefängnis verbracht und mittlerweile 11 Jahre in Gerichtsräumen. Obwohl sie zwei Mal freigesprochen wurde, musste sie immer wieder dagegen ankämpfen als ‚Bombenlegerin’ kriminalisiert zu werden. Sie kämpfte mit der einzigen Methode, die sie kannte, der Verbreitung von Wissen, Liebe und Erfahrungen über Leben. In dieser Zeit hat sie ‚Bary amadyk’ (Wir konnten uns nicht aussöhnen) geschrieben, mit dem Focus auf die verschiedenen schwierigen Befreiungskämpfe in der modernen Türkei (2004, Ithaki Publishing) und ‚Sürüne Sürüne Erkek Olmak(Das Leben eines Hundes zu führen). Hier wird ‚Männlichkeit’ im Kontext militärischer Erfahrungen thematisiert. Sie hat auch ein Geschichtenbuch veröffentlicht, ‚ Su Damlası (Wassertropfen) (2008, Özyürek Publishings)

    Pınar Selek hat ihr Leben einer klaren Haltung gegen Krieg und einem aktiven Kampf gegen alle Arten von Gewalt gewidmet. Sie hat an zahlreichen Konferenzen Workshops und Seminaren zum Thema Gender, Militarismus, Gewalt, Ökologie, Medien, Straßenkinder, Marginalisierte Gruppen teilgenommen und in unterschiedichsten Zeitungen, Magazinen etc hat sie auch Artikel darüber veröffentlicht.

    In 2001 war sie eine der Gründerinnen der Amargi Frauen Co-op und organisierte Frauentreffen in Diyarbakır, İstanbul, Batman, und Konya, die sehr bedeutsam für die Türkei waren. Sie ist ein aktives Mitglied von Amargi Frauen Co-op und seit 2006 arbeitet sie als Redakteurin und Koordinatorin des ‚Amargi Feminist Journals’. Sie ist eine der Begründerinnen des Amargi Frauenbuchladens, der 2008 eröffnet wurde und war Koordinatorin von Treffen von Autorinnen und Leserinnen mit dem Titel: „Welche Türen öffnen unsere Erfahrungen?“. Diese Treffen fanden ebenfalls im ersten Frauenbuchladen der Türkei statt.
    In dieser sehr langen und harten Arbeitsphase haben mehr als 2000 Personen, darunter Orhan Pamuk und Yasar Kemal, SchriftstellerInnen, Film- und TheaterschauspielerInnen, JournalistInnen, JuristInnen, AktivistInnen, AkademikerInnen und natürlich auch Frauen ihre Solidarität mit Pınar Selek erklärt: ‚Wir bezeugen die Haltung von Pinar Selek gegen Gewalt’ Während Pınar Selek den Kampf um ihr Recht und ihre Arbeit weiterführt, tun dies auch ihre UnterstützerInnen. Beide Seiten ermutigen und unterstützen sich so gegenseitig.

    Wieder einmal erklären wir unsere Solidarität mit Pınar Selek, denn wir wissen wer sie ist. Wir fordern Gerechtigkeit für Pınar Selek als auch ein Land, in dem das Kämpfen um Gerechtigkeit wie es Pınar Selek getan hat, vorstellbar und möglich ist.

    >> Informationsquelle
26. Januar 2011 More

Dordevic, Conny

allg.Diplomierte Gesundheits u.Krankenschwester, Dipl. Paliativschwester, Dipl. Senorinnenfachkraft
allg. Trainerin für Erwachsenenbildung, Mitarbeiterin in der Bar des autonomen FrauenLesbenMädchen Zentrum Wien und Mutter von 2 Töchtern.

Ich fordere

  • keine Zugangsbeschränkungen an den Hochschulen
  • vermehrte feministische u. politische Bildung an allen mittleren und höheren Schulen
  • keine Einsparungen bei Pflege und Gesundheit, Bildung und Soziales
  • bedingungsloses Grundeinkommen für alle

Dordevic, Conny
Kontakt:
connydordevic(at)yahoo.de

25. Januar 2011 More

Wolf, Marie

Mag.a Marie Wolf
Lehrende an der Konservatorium Wien Privatuniversität, Oboistin des Concentus Musicus Wien ( Ltg.: Nikolaus Harnoncourt)

Ich fordere

  • Bewusste Solidarität der Frauen untereinander
  • Frauen: „Glaubt an Euch selbst“
  • Bei gleicher Arbeit gleiche Entlohnung für Männer und Frauen/Frauen und Männer

Mag. Marie Wolf

Kontakt:
mea.ookami(at)gmail.com

25. Januar 2011 More

Weish, Ulli

Dr.in Ulrike Weish,
Medien- und Kommunikationswissenschafterin, Universitätslektorin, Moderatorin, Aktivistin, Mitinitiatorin der Quotenschoten.

Ich fordere

  • Sofortige Aufstockung des Frauenanteils in Politik, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung in allen Führungsebenen, sowie bei Förderungen für künstlerische und wissenschaftliche Tätigkeiten und Projekte auf 50%
  • Keine Abschiebung und Illegalisierung von Frauen in nicht dokumentierten Arbeits- und Zwangsarbeitsverhältnissen, eine menschenrechtskonforme Asyldebatte und das Ende der Schubhaft in Österreich
  • Eine Umstrukturierung des Werberates (1/3 Gender Expertise, 1/3 KonsumentInnen, 1/3 Werbewirtschaft) sowie eine gesetzliche Reglementierung statt Selbstregulation der Werbeindustrie um Sexismus in der Werbung rechtlich belangen zu können

Weish, Ulli

Kontakt:
ulli.weish(at)univie.ac.at
www.quotenschoten.at

25. Januar 2011 More

Frauenhaus Pinzgau

Wir fordern

  • Gewaltschutz
  • Integrationsmaßnahmen und
  • Friedensarbeit


Frauenhaus Pinzgau

Kontakt:
Frauenhaus Pinzgau
Postfach 3
5760 Saalfelden
Tel.:
Fax.: 06582 743024
Frauennotruf
0664 500 68 68
frauenhaus(at)aon.at

24. Januar 2011 More

Echt Grün

Wir fordern

  • 50 % Frauenquote in Aufsichtsräten und Geschäftsführungen verpflichtend
  • öffentliche Aufträge nur an gender-gerechte BewerberInnen
  • mehr Investitionen in den öffentlichen Verkehr (Frauen benutzen öfter öffentliche Verkehrsmittel)

Frauen von Echt Grün JosefstadtAuf dem Foto die Frauen von ECHT Grün Josefstadt von links nach rechts:
Dipl. Kffr. Doris Stark, Maga. Johanna Klösch, RA Drin. Erika Furgler, Maga. Ingrid Gurtner

Kontakt:
echt grün

24. Januar 2011 More

Pitscheider, Sonja

Gemeinderätin Mag.a Sonja Pitscheider

Gemeinderätin für die Grünen Innsbruck. Spitzenkandidatin für die Wahl 2012. Eigentliches Spezialgebiet Mobilität, jedoch auch in Belangen der Frauen sattelfest.

Ich fordere

  • Genderbudgeting, Transparenz im Budget tut dringend Not
  • Vergabe öffentlicher Aufträge gekoppelt an verpflichtende Frauenförderung auf allen Ebenen des Unternehmens
  • Transparenz der Gehälter bei allen Unternehmen. Gerade bei KMUs herrscht eine große Geheimniskrämerei
  • gesicherte Subventionen für Fraueninitiativen, damit das jährliche Zittern beendet und längerfristiges Planen begonnen werden kann

Auf alle Fälle bitte ich alle feministisch bewegten Frauen zusammenzuhalten. Es weht ein rauer Wind und die Dummheit ist leider noch nicht ausgestorben.

Pitscheider, Sonja

Kontakt:
sonja.pitscheider(at)gruene.at

24. Januar 2011 More