Mehr für Care

Eine Initative von Femme Fiscale. Femme Fiscale ist eine Initiative von Gruppen und Netzwerken, die sich für geschlechtergerechte Steuer- und Budgetpolitik einsetzt: Mit dabei sind unter anderem: Attac, Österreichischer Frauenring, Plattform 20000frauen, Katholische Frauenbewegung Österreichs, Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen, OBRA – One Billion Rising Austria, WIDE – Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven

Entwickeln wir gemeinsam Strategien zur Stärkung einer Wirtschaft, die für alle sorgt

Interaktive Online Konferenz am 11. und 17. Februar 2021

Es ist höchste Zeit für Veränderung: Die Regierung nimmt derzeit viel Geld in die Hand, aber jene, die es am dringendsten brauchen – unter anderem Alleinerzieher*innen, Pflegekräfte, „Systemerhalter*innen“ – erhalten davon kaum etwas. Wie kann es sein, dass vor allem Frauen*, die noch mehr Lasten als bisher schultern, jetzt im Stich gelassen werden und schauen müssen, wie sie über die Runden kommen? Wir nehmen das nicht weiter hin! 

Details zu Inhalt und Programm -> hier als pdf zum Anschauen und Downloaden

Videomitschnitte der Konferenz:
Panel 1: https://youtu.be/IZ5vED1c_-s
Panel 2: https://youtu.be/BTpLS1BWCts

Broschüre “Mehr für Care. Das feministische Konjunkturpaket“
hier zum Downloaden!

 

WICHTIG: Petition Feministisches Konjunkturpaket JETZT unterschreiben!!!

Presseaussendung Femme Fiscale, 15. September 2020

Arbeitsmarktgipfel: 180.000 Jobs durch Investitionen in Bildung, Pflege und Gesundheit

„Femme Fiscale“ fordert 12 Milliarden Euro um das Leben aller Menschen zu verbessern
Die Spitzen von Arbeiterkammer und ÖGB laden heute Arbeitsministerin Aschbacher, Wirtschaftsministerin Schramböck, Sozialminister Anschober und WKÖ-Präsident Mahrer zu einem Arbeitsmarktgipfel. Die Initiative Femme Fiscale* fordert aus diesem Anlass ein feministisches Konjunkturpaket mit Investitionen in Kinderbetreuung, Bildung, Pflege und Gesundheit im Ausmaß von 12 Milliarden Euro. (1)

Allein die Hälfte des vorgeschlagenen Pakets würde 165.000 bis 180.000 neue Jobs schaffen: Zwei Milliarden Euro mehr für Kindergärten 30.000 bis 45.000 Jobs, vier Milliarden Euro für Pflege rund 135.000 neue Arbeitsplätze. Davon profitieren besonders Frauen. Sie waren bisher durch die Corona-Krise besonders stark belastet. Zusätzlich verbessern diese Investitionen das Angebot an öffentlichen Leistungen und damit das Leben aller Menschen. Diese Jobs sind zudem „grüne Jobs“ mit geringem CO2-Ausstoß.

Paket belebt die Wirtschaft stärker als Maßnahmen der Regierung

„Aufgrund des hohen Anteils von Löhnen und Gehältern sind die positiven volkswirtschaftlichen Nachfrage-Effekte dieser Care-Investitionen höher als bei den bisherigen Maßnahmen der Regierung. Dazu kommen hohe Rückflüsse durch Steuern und Sozialabgaben, die sich auch für das öffentliche Budget rechnen“, erklärt Elisabeth Klatzer von Femme Fiscale. Laut internationalen Studien schaffen Investitionen in „Care“ rund doppelt so viele Arbeitsplätze wie Investitionen in „Beton“.

Um den Forderungen an die Regierung Nachdruck zu verleihen, hat Femme Fiscale eine Petition für das feministische Konjunkturpaket gestartet.

(1) Das feministische Konjunkturpaket besteht aus 3 Teilen (mehr Infos im Detailkonzept):

• ein Zukunfts- & Bildungspaket im Ausmaß von 5 Milliarden Euro
• ein Pflegepaket im Ausmaß von 4 Milliarden Euro
• ein Solidaritäts- & Lebensrettungspaket im Ausmaß von 3 Milliarden Euro

*Femme Fiscale ist eine Initiative von Gruppen und Netzwerken, die sich für geschlechtergerechte Steuer- und Budgetpolitik einsetzt.