Frauenpunkt am Volksstimmefest 2012

Am 1. Und 2. September 2012 laden die Aktivistinnen der Plattform 20000frauen am Frauen.punkt des Volksstimme-Festes auf der Jesuitenwiese im Wiener Prater zu zwei Diskussionsrunden ein.

Bilder vom Frauenpunkt am Volksstimmefest 2012:

Frauenpunkt am Volksstimmefest 2012

Frauenpunkt am Volksstimmefest 2012

Thema „Grenzüberschreitende, feministische Perspektiven“.

Samstag, 1.9.2012, 13.30 bis 15.30 Uhr:
„Wi(e)der die Ausbeutung“ – Diskussion mit Vertreterinnen von Organisationen, die der ökonomischen Ausbeutung von Frauen feministische Handlungsperspektiven entgegensetzen wollen.

Samstag, 1.9, 16 bis 18h: “Frau hat Recht?” InfoPoint zu aktuellen rechtspolitischen Themen wie z.B. Sorgerecht, u.a. mit Brigitte Hornyik (Juristin) und dem Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen

dazu nachzulesen:
Der Standard 3. August 2012, Frauen in der Kinderzimmer-Falle, von Bärbel Danneberg
Stellungnahme des Frauenrings zur Obsorgedebatte hier nachzulesen!

Sonntag, 2.9.2012, 13.30 bis 15.30 Uhr:
„Kein Mensch ist illegal“ – Diskussion mit Vertreterinnen migrantischer Organisationen, die der menschenverachtenden Praxis von Abschiebung, sexueller Ausbeutung und populistischer Hetze gegen „das Fremde“ entgegentreten und feministische Handlungsoptionen eröffnen.

Gemeinsam handeln! Einander stärken! Feste feiern! Utopien benennen!

Nachlese:

Diskussion
Wi(e)der die Ausbeutung

u.a. mit Barbara Marx (Gewerkschaft GPA-dpj), Heidemarie Ambrosch (KPÖ-Frauensprecherin) und ca. 20 anderen Diskutantinnen. Moderation: Bettina Urbanek
Geplante Aktionen:
*5.-9. 11: Aktionswoche der Gewerkschaft der GPA-dpj gemeinsam mit Ver.di und Unia (Schweiz)
*Weiterer Kampf gegen die Anhebung des Pensionsantrittsalters für Frauen
*6. 10. Wege aus der Krise präsentiert alternatives Budget am Spittelberg mit Zeltstadt, Plattform hat dort ein Zelt: Thema Frauen und Budget
*ÖGB-Frauen-Kongress: April 2013, Thema: Arbeitszeit und Einkommen; Plattform-Sprecherin?

AbfallberaterInnen:
hier noch einmal eine Kurzversion unserer Situation:
Wir AbfallberaterInnen waren viele Jahre lang bei der Stadt Wien prekär beschäftigt. Unsere Scheinselbständigkeit wollten und konnten wir nicht länger akzeptieren. Daher haben wir- rund 30 AbfallberaterInnen- uns organisiert und begonnen faire und rechtskonforme Dienstverhältnisse bei der MA48 einzufordern. Sanktionen durch die Arbeitgeberin waren die unmittelbare Folge. Anfang Juli wurden uns schließlich sämtliche Dienste gestrichen, wir stehen nun ohne Job und ohne Einkommen da.

nähere Information findet ihr auf unserer webseite
 http://abfallberatung.blogspot.co.at/
Helfen könnt ihr uns, indem ihr
•    unsere online-petition unterschreibt: www.petitiononline.at/petition
•    euch solidarisch erklärt (Solidaritätsschreiben verfasst)
•    Anfragen an MA 48 und die Stadt Wien stellt (was mit der Abfallberatung los ist – wie das mit rechtskonformen Arbeitsverhältnissen bei der Stadt Wien ist – warum sie sich im Regierungsübereinkommen dafür einsetzt, diese aber in der eigenen Verwaltung nicht umsetzt,…..was auch immer euch dazu einfällt)
•    unsere Seite auf facebook liken www.facebook.com/AbfallberatungWien
•    unser Anliegen in euren Verteilern verbreitet
Danke für eure Unterstützung!

Diskussion
Frau hat Recht?

u.a. mit Rosemarie Ertl (Netzwerk Frauen- und Mädchenberatungsstellen) und Brigitte Hornyik (Frauenring), 15-20 Diskutantinnen
Auf diestandard.at findet sich ein Interview mit der Politikwissenschafterin Mariam Irene Tazi-Prevé, die beschreibt, wie es Väterrechtlern gelingt, sich Gehör zu verschaffen: Mütter haben überhaupt keine Lobby ist der Tenor.
Von 4.-8. Oktober feiert das Lebenszentrum Wien sein 15-jähriges Bestehen, anlässlich dessen der Welt-Gebets-Kongress für das Leben ebenfalls in Wien stattfindet. Programm unter: www.hli.at/wien2012
Die Väterrechtsgruppe Humanes Recht unterhält gute Kontakte zu NR-Präsident Neugebauer. Auf ihrer Homepage stellen sie ihrer Klientel sogar die Adressen der Wiener Frauenhäuser unter old.humanesrecht.com zur Verfügung – die Frauenhäuser müssen dafür sorge tragen, dass diese entfernt werden.

Diskussion
Kein Mensch ist illegal

Mit VertreterInnen von LEFÖ, Asylkoordination, Familie und FreundInnen gegen Abschiebung, SLP, eines Flüchtlingsheims von SOS-Menschenrechte in OÖ und ca. 20 TeilnehmerInnen

Familien und FreundInnen gegen Abschiebung:
blog: http://familienundfreundinnengegenabschiebung.wordpress.com/
facebook: http://www.facebook.com/FamilienUndFreundInnenGegenAbschiebung
Familien und FreundInnen gegen Abschiebung animieren FreundInnen und Betroffene, selbst zu kämpfen. In Schulen wird mit DirektorInnen, MitschülerInnen, LehrerInnen ein Aktionsplan erarbeitet, um Abschiebungen zu verhindern. Name & Shame von verantwortlichen PolitikerInnen.
Familien und FreundInnen gegen Abschiebung führen von 26. 9. bis 28. 9. Aktionstage durch
– Details in den beiden Flyern im Attachment:
26. 9., 7.30, Flughafen Wien: Verabschiedung statt Abschiebung eines türkischen Flüchtlings
26.9., 10.00, Café Eiles, Pressekonferenz
26.9., 19.00, Afro-Asiatisches Institut, 1. Stock: Familien und FreundInnen gegen FremdenUNrecht. Podiumsdiskussion mit Ute Bock, Clifford Erinmwionghae & Zoraida Nieto (1. März-MigrantInnenstreik), Anny Knapp (Asylkoordination), Michael Genner (Asyl in Not), Senol Akkilic (Grüne), Peter Marhold (Helping Hands).
28. 9., 17.00, 1100 Wien, Gudrunstraße 135, Workshop: Wie verhindere ich eine Abschiebung?
28.9., 20.00, 1100 Wien, Gudrunstraße 135, Solifest: Gekommen, um zu bleiben!
Regelmäßige Treffen der Gruppe: Dienstag, 17.30 im Amerlinghaus
Dass die Plattform eine Rednerin auf der Demo am stellt, ist gewünscht!

Abschiebung: Anleitung zum Widerstand im Flugzeug (Flyer als pdf zum Download)

Die Asylkoordination feierte im Juni 2012 nicht nur ihr 20-jähriges Bestehen, sondern organisierte an diesem Weltflüchtlingstag den 1. Umbrella March in Österreich (der Schirm soll symbolisch Schutz bieten und miteinander geteilt werden).
Der nächste Aktionstag ist der 18. 12. (Tag der Migration)

LEFÖ: am 2. 6., dem Internationalen Hurentag, organisierte LEFÖ am Praterstern in Wien eine öffentliche Aktion, um auf die prekäre Arbeitssituation von SexarbeiterInnen aufmerksam zu machen. An diesem Tag wurde auch bekannt, dass laut eines neuen Urteils des Obersten Gerichtshofes Sexarbeit aus dem Wirkungsbereich der Sittenwidrigkeit genommen wurde, was einen wichtigen Schritt für bessere Arbeitsbedingungen für SexarbeiterInnen, z.B. sind Honorare jetzt einklagbar.
Presseaussendung zum Internationalen Hurentag 2012: www.lefoe.at

Westsahara
Spontaner Vortrag von Gundi Dick
Infos zum Nachlesen:
Amnesty International: http://www.amnesty.de/jahresbericht/2012/marokko-und-westsahara
Western Sahara Resource Watch: http://www.wsrw.org
Österreichisch-Sahaurische Gesellschaft: http://www.oesg.ws
Weitere Infos: Free_WesternSahara@gmx.at